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Das ist ein großer Schritt: Für fast alle Arbeitsplätze gelten seit 24.11. 3G-Regeln. Es stellen sich viele Fragen, allen voran: Was bedeutet das ganz genau für mich?

Der Umstieg auf 3G am Arbeitsplatz in Alzey

Logo SWR3 (Foto: SWR, SWR)

Umfrage 3G-Pflicht bei der Arbeit

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Welche 3G-Regeln gelten am Arbeitsplatz?

Seit dem 24.11. müssen alle Arbeitenden die Auflagen von 3G am Arbeitsplatz erfüllen, also entweder geimpft, genesen oder täglich getestet sein. Das gilt übrigens auch für Chefinnen und Chefs, außer sie sitzen im Elfenbeinturm und haben nie Kontakt mit ihrer Belegschaft. Die Betriebe sind grundsätzlich verpflichtet, das zu kontrollieren.

Firmen haben nach dem neuen Infektionsschutzgesetz das Recht, sich einen Nachweis zeigen zu lassen, egal ob geimpft, getestet oder genesen. Das bedeutet: Der Arbeitgeber erfährt, wie das genau bei jedem Einzelnen ist.

3G am Arbeitsplatz gilt auch für Selbstständige, wenn sie zwar keine Mitarbeiter, aber Kundenkontakt haben. Kunden dürfen den Nachweis übrigens anschauen, wenn beispielsweise ein Monteur oder eine Monteurin die Waschmaschine in den eigenen vier Wänden repariert – eine Maske reicht nicht.

Die 3G-Regel am Arbeitsplatz gilt übrigens nicht im Homeoffice, so lange man keine Kundenkontakte hat. Und sie gilt nicht für Arbeitsplätze in Fahrzeugen.

3G am Arbeitsplatz – wer darf testen?

Oft stellt sich die Frage, welche Tests gültig sind und wo man sie herbekommt. Zugelassen sind alle Antigen-Schnelltests, die zertifiziert sind. Das Testen in der heimischen Küche gilt also nicht als Nachweis. PCR-Tests sind grundsätzlich zertifiziert, da gibt es also keine Probleme.

Täglich gibt es an ganz verschiedenen Stellen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz neue Teststationen, eine genaue Übersicht existiert so ohne Weiteres nicht. Allerdings weiß jede Gemeinde und Stadt, wo kostenlose Bürgertests angeboten werden.

3G am Arbeitsplatz – wer zahlt den Test?

Egal wie viele Arbeitstage die Woche hat: Die Firma muss für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die getestet werden müssen, zwei Tests zur Verfügung stellen. Die drei restlichen müssen sich die Arbeitenden selbst besorgen.

Kosten dafür fallen für Angestellte nicht an, da es an vielen Stellen inzwischen wieder kostenlose „Bürgertests“ gibt. Aber Achtung: Sich testen zu lassen, ist nicht Teil der Arbeitszeit. Manche große Arbeitgeber stellen eigene Testzentren vor die Firma. Juristisch denkbar ist übrigens auch, dass Arbeitende den Schnelltest unter Aufsicht beim Vorgesetzen machen.

3G am Arbeitsplatz – wie oft muss ich mich testen lassen?

Wer nicht genesen oder geimpft ist, muss sich an jedem Tag testen lassen, an dem die Betriebsstätte betreten werden muss. Ein Schnelltest darf höchstens 24 Stunden alt sein, ein PCR-Test höchstens 48 Stunden.

Mit einem PCR-Test spart man sich rein theoretisch also den täglichen Gang zum Testen – allerdings sind die PCR-Kapazitäten an vielen Stellen in Deutschland unter Druck. Wer Pech hat, wartet zwei bis drei Tage auf das Ergebnis. Das bedeutet: PCR-Tests kommen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Alltag nicht in Frage. Außerdem müssen PCR-Tests selbst gezahlt werden, so lange man keine Symptome hat.

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