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Die Corona-Pandemie hält an. Die Politik rüstet sich für den Herbst mit neuen Maßnahmen. Alle Infos dazu hier!

BGH soll Reise-Stornos während der Pandemie regeln

In Karlsruhe wird heute das erste Urteil zu Reisen während der Corona-Pandemie erwartet. Der Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigt sich mit der Frage, ob Urlauberinnen und Urlauber Storno-Gebühren zahlen müssen, wenn sie eine Reise stornieren, die wegen der Pandemie ohnehin abgesagt worden wäre. Verschiedene Landgerichte hatten mal dem Veranstalter und mal Kunden Recht gegeben. Das BGH-Urteil heute soll eine einheitliche Richtung vorgeben.

Baden-Württemberg investiert in Corona-Forschung

Baden-Württemberg investiert in die Corona-Forschung. Das hat das Wissenschaftsministerium mitgeteilt. Über 12 Millionen Euro sollen in die Erforschung von Long Covid fließen, aber auch in die Obduktionen von Impf- oder Corona-Toten. Durch eventuelle neue Erkenntnisse könnten neue Technologien entwickelt werden, heißt es aus dem Ministerium, um die Pandemie und ihre Folgen zu bekämpfen.

Frankreich ändert Corona-Regeln

In Frankreich sind die letzten Corona-Einschränkungen entfallen. Auch in Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen fällt zum Beispiel die Masken-Pflicht weg. Die Regierung hat aber an die Menschen appelliert, nach wie vor in sensiblen Bereichen einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das Land hatte zuletzt gegen eine siebte Corona-Welle gekämpft. In der vergangenen Woche ging die Zahl der Infektionen aber wieder zurück.

Österreich schafft Quarantäne-Pflicht ab

In Österreich gibt es ab heute keine Corona-Quarantäne-Pflicht mehr. Infizierte müssen nicht mehr zuhause bleiben, sondern dürfen mit FFP2-Maske weiter arbeiten, Bahn fahren und einkaufen. Diese Pflicht entfällt, wenn sie im Freien sind und zu anderen Menschen einen Abstand von zwei Metern einhalten können. Auch Arbeiten mit positivem Test ist demnach möglich, allerdings nur in Berufen, in denen eine Maske getragen werden kann.

Grünen-Chef berichtet von Langzeitfolgen seiner Corona-Infektion

Der Grünen-Vorsitzende Omid Nouripour spürt auch viele Wochen nach der Genesung noch Langzeitfolgen seiner Corona-Infektion. „Seit meiner Corona-Erkrankung vor drei Monaten leide ich mehrmals am Tag an Schwindelgefühlen“, sagte er den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. „Long Covid ist ein Problem und wir tun gut daran, Corona deshalb nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.“

Österreich: Von Impfgegnern bedrohte Medizinerin nimmt sich das Leben

In Österreich hat sich eine Ärztin, die ihre Praxis nach Morddrohungen durch Gegner der Corona-Maßnahmen geschlossen hatte, das Leben genommen. Die Staatsanwaltschaft Wels bestätigte am Freitag einen Bericht der Oberösterreichischen Nachrichten. Es seien Abschiedsbriefe gefunden worden, zu deren Inhalt man nichts sagen wolle, so die Staatsanwaltschaft. Auf eine Obduktion werde verzichtet.

Monatelang Drohungen von Impfgegnern Tod von österreichischer Ärztin: Spur führt nach Oberbayern

Viele Monate lang hatte die Ärztin Drohschreiben von Impfgegnern erhalten. Dann wurde sie tot aufgefunden. Die Polizei schließt ein Fremdverschulden aus.  mehr...

Keine Schulschließungen im Herbst

Bei den Corona-Regeln für den Herbst und Winter sollen Schulschließungen tabu sein. Diese Möglichkeit werde es nicht mehr geben - hat Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) dem ARD-Hauptstadt-Studio gesagt. Er arbeitet mit Justizminister Marco Buschmann (FDP) derzeit an neuen Corona-Regeln.

Schon vor Wochen sagte ich klar: Keine Lockdowns, keine Ausgangssperren und keine Schulschließungen mehr! Ich freue mich, dass Karl Lauterbach und ich mittlerweile in dieser Frage einig sind.

Aus Berlin berichtet Birte Sönichsen, was aber noch unklar ist:

Logo SWR3 (Foto: SWR, SWR)

Nachrichten Lauterbach zu Corona

Dauer

Lauterbach in der ARD "Schulschließungen wird es nicht mehr geben"

Erstmals hat auch Gesundheitsminister Lauterbach weitere pandemiebedingte Schulschließungen ausgeschlossen. Es werde im Herbst mit "vielen Maßnahmen gearbeitet" werden, Schulen bl…  mehr...

Moderna will neuen Omikron-Impfstoff im August bereitstellen

Der US-Konzern Moderna steht kurz vor Abschluss der Entwicklung eines an die Omikron-Variante angepassten Corona-Impfstoffs. Der Impfstoff könne im August bereitgestellt werden, sagte Deutschlandchef Gerald Wiegand der Wirtschaftswoche. Der weitere Zeitplan hänge „dann von den Zulassungsbehörden ab“. Mit der Europäischen Kommission und einigen Staaten habe Moderna Verträge geschlossen, die es ihnen ermöglichten, vom Corona-Standardimpfstoff auf den an Omikron angepassten Impfstoff umzusteigen, sagte Wiegand. Laut Moderna hilft der Booster gegen die Omikron-Varianten BA.4 und BA.5.

Moderna steht nach Angaben des Deutschlandchefs kurz vor Abschluss der Entwicklung eines Omikron-Impfstoffs. Der Konzern werde im August in der Lage sein, einen an Omikron angepassten Impfstoff bereitzustellen. https://t.co/t9gTs1GLjj https://t.co/V0sDLm1D7S

Ab September wohl angepasste Boosterimpfungen für US-Bürger

Die Biden-Regierung plant einem Medienbericht zufolge, im September aktualisierte Boosterimpfungen anzubieten. Angesichts der bevorstehenden Neuformulierung der Impfungen von Pfizer und Moderna hat die US-Arzneimittelbehörde FDA entschieden, dass US-Amerikaner unter 50 Jahren mit der zweiten Auffrischungsimpfung warten sollten, wie die New York Times berichtet. Es wird erwartet, dass die neuen Versionen besser gegen die jetzt vorherrschende Omikron-Subvariante BA.5 wirken werden, obwohl die bisher verfügbaren Daten vorläufig sind.

NEW; The Biden team's fall Covid vaccine plan with Noah Weiland. Article is gifted, so free to all: https://t.co/671PJdpWOP

Inzidenz sinkt weiter auf 607

In Deutschland steigt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Zahl der bekannten Infektionen um 84.798 auf über 30,78 Millionen. Das sind 23.021 Fälle weniger als am Freitag vor einer Woche, als 107.819 Ansteckungen gemeldet wurden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz fällt auf 607 von 630,4 am Vortag. Das RKI meldet 153 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Die bekannte Gesamtzahl liegt damit bei 143.855.

BW plant mehr Obduktionen, um Coronavirus besser zu verstehen

Baden-Württemberg will mehr Obduktionen nach COVID-19-Todesfällen fördern. Das Landeskabinett hat dafür nun Sondermittel des Wissenschaftsministerium in Höhe von 12,7 Millionen Euro bewilligt. Die Obduktionen, die in den Pathologien der Universitätskliniken vorgenommen werden, seien „wichtig für das bessere Verständnis der Erkrankung sowie des Therapieversagens, insbesondere auch bei neu auftretenden Varianten“, heißt es in der Kabinettsvorlage. Untersucht werden sollen Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit einer Corona-Impfung sowie tödliche Corona-Verläufe trotz einer vollständigen Impfung.

Positiver Corona-Test 10 Fakten zur Bedeutung des CT-Werts bei Omikron

Bin ich mit einem CT-Wert von über 30 besonders ansteckend? Wie hängen Quarantäne und Isolation damit zusammen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum CT-Wert bei der Omikron-Variante.  mehr...

Inzidenz sinkt leicht auf 630,4

In Deutschland steigt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Zahl der bekannten Infektionen um 104.126 auf über 30,7 Millionen. Das sind 32.498 Fälle weniger als am Donnerstag vor einer Woche, als 136.624 Ansteckungen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz fällt auf 630,4 von 652,0 am Vortag.

Das RKI meldet 157 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Die bekannte Gesamtzahl liegt damit bei 143.702.

BW-Schülervertreter für freiwilliges Tragen von Masken

Bei steigenden Corona-Zahlen im Herbst spricht sich der Landesschülerbeirat Baden-Württemberg für eine Rückkehr zur Testpflicht in den Schulen im Südwesten aus. Das Tragen von Masken in Klassenzimmern solle aber freiwillig bleiben, teilte das Gremium in Stuttgart mit. Werde eine Maskenpflicht erforderlich, fordere man „eine alleinige Maskenpflicht auf den Begegnungsflächen“. Zudem sollten bei stark steigenden Infektionszahlen wieder alle Schülerinnen und Schüler auf das Virus getestet werden – „egal ob ein Impfzertifikat vorhanden ist oder nicht“.

Deutsche Krankenhausgesellschaft: Aufhebung der Impfpflicht für Pflegepersonal sinnvoll

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hat sich für die Aufhebung der Corona-Impfpflicht für Pflege- und Gesundheitspersonal ausgesprochen. „Sie weiterzuführen, ist nach jetzigen Erkenntnissen weder sinnvoll noch vermittelbar“, sagte die stellvertretende Vorstandsvorsitzende Henriette Neumeyer dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Bislang hatte sich der Verband für die einrichtungsbezogene Impfpflicht eingesetzt. Man sei in der Delta-Welle von einer hohen Schutzwirkung auch für die vulnerablen Gruppen im Krankenhaus ausgegangen, sagte Neumeyer. Mit der Omikron-Variante sei das hinfällig geworden. Politiker von CDU und Linken hatten eine Debatte über ein Auslaufen der Impfpflicht zum Jahresende angestoßen.

Studie macht Empfehlungen für höhere Impfquote in Rheinland-Pfalz

Mangelndes Vertrauen in Politik, Justiz, Polizei, demokratische Institutionen, Medien und die Gesellschaft eint einer Studie zufolge die meisten ungeimpften Menschen in Rheinland-Pfalz. Rund 87 Prozent derjenigen, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, werden demnach von Verschwörungsnarrativen oft auch mit antisemitischen Begleittönen beeinflusst. Die Studie empfiehlt unabhängige Wissensdatenbanken in verständlicher Sprache und Beratungsgespräche vor Impfungen.

RLP

Studie zu Corona-Ungeimpften im Land Warum sich Menschen in Rheinland-Pfalz nicht impfen lassen

Der Großteil der Ungeimpften in Rheinland-Pfalz ist nicht mehr für eine Corona-Schutzimpfung zu gewinnen. Das hat eine Studie ergeben, die das Land in Auftrag gegeben hatte.  mehr...

Bundesregierung uneinig beim Thema Isolationspflicht

Die Bundesregierung ist sich beim Thema der 5-tägigen-Corona-Isolationspflicht nicht einig. Die FDP hält das Ende der Pflicht für überfällig. Generalsekretär Bijan Djir-Sarai warnte vor großen Personalausfällen - vor allem systemrelevante Bereiche bekämen dann massive Probleme. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will an der Isolationspflicht festhalten.

Südwesten: Betriebe ächzen wegen Corona-Krankenstand

Die Corona-Zahlen steigen, auch im Südwesten. Das bekommen auch die Betriebe zu spüren. Legt die Pandemie die Unternehmen bald schon wieder lahm? So ist die Lage in Baden-Württemberg:

Baden-Württemberg

Umfrage bei Unternehmen Betriebe im Land spüren Corona beim Krankenstand

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt - auch in Baden-Württemberg. Das bekommen die Betriebe zu spüren. Legt die Pandemie die Unternehmen bald schon wieder lahm?  mehr...

Wende im Ischgl-Corona-Prozess

Die Corona-Opfer von Ischgl können doch wieder auf Schadenersatz durch den Österreichischen Staat hoffen. Das Oberlandesgericht (OLG) Wien hat ein Urteil der ersten Instanz aufgehoben. Es hatte die Klage eines deutschen Touristen unter anderem auf Schmerzensgeld, sowie Heilungs- und Pflegekosten abgewiesen. Die Richter am OLG sagen jetzt, in Ischgl sei nicht richtig und vollständig über drohende Gefahren informiert worden. Im März 2020 gab es in Ischgl mit seiner Après-Ski-Szene einen heftigen Corona-Ausbruch.

Verband Bildung und Erziehung warnt vor Schulschließungen

Die Schulen in Deutschland seien auf den erwarteten Anstieg der Coronazahlen im Herbst nicht gut vorbereitet. Der Verband erklärt, dass die Politik es auch im dritten Jahr nicht geschafft habe, die Schulen in Zeiten von Corona zu einem sicheren Lernort zu machen. Als Schutzmaßnahme, sagt der Verband, dürfe beispielweise die Maskenpflicht kein Tabuthema sein.

Corona-Infizierte lecken Polizeiwagen ab

In Neunkirchen im Saarland haben zwei mit Corona infizierte Männer aus Wut über die Polizei in zwei Streifenwagen die Sitze abgeleckt und um sich gespuckt. Die Beamten hatten sie festgenommen, weil sie betrunken einen Unfall gebaut und randaliert hatten. Kurz zuvor hatten die beiden Brüder, 28 und 30 Jahre alt, einen Schnelltest gemacht, der positiv war. Sie kamen in einen speziellen Gewahrsam für Menschen mit Corona-Infektion. Ihnen drohen mehrere Strafanzeigen.

Land BW und Kommunen streiten über Verdienstausfall-Anträge

Kommunen und die Landesregierung von Baden-Württemberg streiten darüber, wer sich künftig um die Anträge auf Verdienstausfall durch eine Corona-Infektion kümmern soll. Die Landesregierung will das ab 2023 wieder den Gesundheitsämtern zurückgeben – unter anderem wegen fehlender Fachkräfte bei Regierungspräsidien. Die Kommunen argumentieren, die Gesundheitsämter seien überlastet – das verlängere die Auszahlung an die Betroffenen. Ein funktionierendes System durch eine kostenträchtige neue Struktur zu ersetzen, sei eine verwaltungsorganisatorische Fehlleistung, meint der Landkreistag.

Corona-Sommerwelle setzt Krankenhäuser unter Druck

Die deutschen Krankenhäuser geraten durch die aktuelle Corona-Sommerwelle immer stärker unter Druck. „Die Belastung steigt stetig, der deutliche Mehraufwand durch die Pflicht zur Isolation nimmt zu“, sagt Gerald Gaß, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krankenhausgesellschaft der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge. In deutschen Krankenhäusern würden derzeit rund 1.300 Patienten mit Covid-19 auf den Intensivstationen und rund 17.000 auf den Normalstationen behandelt.

Covid-Symptome von US-Präsident Biden verbessern sich

US-Präsident Joe Biden geht es nach Bekanntwerden seiner Coronainfektion seinem Arzt zufolge bereits besser. Seine ohnehin milden Symptome hätten sich verbessert, teilt sein behandelnder Arzt, Kevin O'Connor, mit. Seine Lungen seien klar und die Sauerstoffsättigung weiterhin exzellent. Biden habe sich höchstwahrscheinlich mit der BA5-Variante infiziert. Der Präsident vertrage die Behandlung gut.

Lauterbach gegen Ende der Corona-Isolationspflicht

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach lehnt ein Ende der Isolationspflicht für Corona-Infizierte weiter ab. Der SPD-Politiker schrieb auf Twitter, Infizierte müssten zu Hause bleiben. Sonst werde der Arbeitsplatz zum Sicherheitsrisiko. Kassenärztechef Andreas Gassen hatte zuvor ein Ende der Isolations- und Quarantänevorgaben gefordert. Damit könne man die Personalnot vielerorts lindern.

Infizierte müssen zur Hause bleiben. Sonst steigen nicht nur die Fallzahlen noch mehr sondern der Arbeitsplatz selbst wird zum Sicherheitsrisiko. Die Krankschreibung soll telefonisch erfolgen. https://t.co/M4slZumrvy

Gassen: Isolations- und Quarantänepflicht aufheben

Der Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hat sich dafür ausgesprochen, alle Corona-Isolations- und Quarantänepflichten aufzuheben. Dadurch könne die Personalnot an vielen Orten gelindert werden, sagte er der Neuen Osnabrücker Zeitung. Man müsse zurück zur Normalität, so Gassen. Wer sich krank fühle, bleibe zu Hause. Wer sich gesund fühle, gehe zur Arbeit. So halte man es mit anderen Infektionskrankheiten wie der Grippe auch. Zwar seien die Infektionszahlen seit Monaten hoch, die Verläufe seien aber fast immer mild. Man könne sich nicht dauerhaft vor dem Virus verstecken.

Der Chef der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, sagt dagegen, die Isolation schütze vor Ansteckung und Long-Covid. Darunter litten in Deutschland rund fünf Millionen Genesene. Er kritisiert, Gassen spiele mit der Gesundheit der Menschen.

Durch Corona mehr Kriminalität im Pflegebereich

Während der Corona-Pandemie haben offenbar kriminelle Aktivitäten bei Pflegediensten zugenommen. Darauf deuten Aussagen mehrerer Mitarbeiter von Krankenkassen gegenüber der Welt am Sonntag hin. So fand die Techniker Krankenkasse (TK) bei Nachprüfungen vermehrt Falschabrechnungen im Pflegebereich. Von der TK hieß es dazu, es ginge nicht um Einzelfälle sondern immer häufiger um organisierten Betrug. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt die Krankenkasse DAK. Sie berichtet von Pflegediensten, die versuchten, sich staatliche Hilfen parallel von verschiedenen Pflegekassen auszahlen lassen.

Kassenärzte werfen Lauterbach Verschwendung vor

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wirft Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Verschwendung und eine falsche Impfstrategie vor. Lauterbach plane für Herbst und Winter mit bis zu 60 Millionen Impfungen. Nach Berechnungen der KBV würden aber höchstens 30 Millionen gebraucht. Impfstoff im Wert von möglicherweise hundert Millionen Euro oder mehr werde weggeworfen werden, so KBV-Vorstandsvorsitzender Andreas Gassen in der Neuen Osnabrücker Zeitung.

KBV-Kritik an Impfstrategie Lauterbachs Ziel ist "unrealistisch"

Die Kassenärzte haben Gesundheitsminister Lauterbach vorgeworfen, mit seiner Impfstrategie hundert Millionen Euro zu verschwenden. Außerdem kritisierte der Kassenärztechef die pau…  mehr...

BW lockert Corona-Regeln für Klinikpersonal

Beschäftigte in Kliniken in Baden-Württemberg mit einer Corona-Infektion dürfen künftig unter Umständen wieder früher zurück zur Arbeit. Bisher gilt für medizinisches Personal ein Tätigkeitsverbot von 15 Tagen nach einem positiven Testergebnis.

Künftig sollen Einrichtungen infizierten Beschäftigten im Einzelfall bereits nach sechs Tagen wieder erlauben dürfen, zurück zur Arbeit zu kommen, wie das Gesundheitsministerium in Stuttgart am Freitag mitteilte. Voraussetzung ist, dass die Beschäftigten ab dem sechsten Tag nach dem positiven Virusnachweis keine typischen Symptome mehr aufweisen. Auch müssen sie eine Maske tragen und sich selbst auf mögliche Symptome überwachen.

Nach Angaben eines Sprechers ist Freitesten nicht nötig. Eine Einrichtung kann von der Regelung zudem nur dann Gebrauch machen, wenn sonst aufgrund eines Personalmangels die Versorgung nicht mehr gewährleistet wäre. Die neue Regelung tritt am Montag in Kraft. Die Kliniken im Land hätten sich ein solches Vorgehen ausdrücklich gewünscht, teilte das Ministerium mit.

US-Präsident Biden mit Corona infiziert

US-Präsident Joe Biden ist positiv auf das Covid-19-Virus getestet. Biden habe „sehr milde Symptome“ und nehme das Medikament Paxlovid, teilte das Weiße Haus in Washington mit.

President Biden is fully vaccinated, twice boosted, and experiencing mild symptoms following a positive COVID-19 test. Read a letter from Dr. Kevin O’Connor, Physician to the President: https://t.co/Vq9iuAfBdO

Japan: Spezielle Maske gegen Omikron-Variante entwickelt

In Japan hat eine Universität einen Mund-Nasen-Schutz entwickelt, der gezielt vor der Omikron-Variante des Coronavirus schützt. Das Besondere an der Maske sei eine spezielle Kupfer-Legierung, hat der zuständige Professor für Mikrobiologie gesagt. Der vierlagige Schutz sei außerdem dünner als FFP2-Masken. In Japan steigen die Corona-Zahlen wieder – gestern gab es zum ersten Mal seit Monaten wieder mehr als 20.000 neue Infektionen.

Rund 1.000 Bußgeldverfahren in RLP wegen Teil-Impfpflicht

Nach Einführung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht für Pflege- und Gesundheitspersonal haben Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz bislang rund 1.000 Bußgeldverfahren eingeleitet. In zehn Fällen sei ein Tätigkeitsverbot gegen ungeimpfte Pflege-Beschäftigte verhängt worden, einmal ein Betretungsverbot, teilte das Gesundheitsministerium mit. Nach früheren Angaben betrifft die Mitte März eingeführte Impfpflicht ungefähr 175.000 Beschäftigte im Gesundheits- und Pflegebereich des Landes. Für die Überprüfung sind die Gesundheitsämter in den Kommunen zuständig.

RKI registriert 140.999 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 740,1

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 740,1 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 744,2 gelegen (Vorwoche: 691,8; Vormonat: 416,0).

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen.

Montgomery: Lockdowns sollten nicht kategorisch ausgeschlossen werden

Das Infektionsschutzgesetz sollte nach Ansicht des Vorsitzenden des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, wieder weitreichende Maßnahmen zum Schutz vor Corona ermöglichen. „Wer von vornherein Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen oder Lockdowns kategorisch ausschließt, hat weder den Sinn des Gesetzes verstanden noch den Ernst der Lage begriffen“, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Ein Infektionsschutzgesetz soll Chancen eröffnen und Leben retten.“ Deswegen müsse es den „Instrumentenkasten“ enthalten, aus dem sich die Politik bedienen könne, wenn die Situation es erfordere. „Ob man die Instrumente später anwendet, hängt von der jeweiligen Lagebeurteilung ab. Dass man sie braucht, sollte aber unstrittig sein.“

Der Epidemiologe Hajo Zeeb vom Leibnitz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Nur wenn neue gefährliche Varianten auftreten, müssen wir auch über einen Lockdown sprechen.“ Ansonsten seien „solche radikalen Maßnahmen“ für den Herbst und Winter aber nicht nötig. Zum Frühjahr wurden vor allem auf Drängen der FDP Corona-Bestimmungen im Infektionsschutzgesetz deutlich zurückgefahren. Sie bilden die Rechtsgrundlage für Maßnahmen in den Ländern und definieren mögliche Instrumente, die die Politik in der Pandemie einsetzen kann. Die Ampel-Koalition berät zurzeit über eine Nachfolgeregelung im Infektionsschutzgesetz, weil die derzeit gültigen Bestimmungen am 23. September auslaufen.

Tübinger Testzentrenbetreiber unter Betrugsverdacht

Im Kreis Tübingen ermittelt die Polizei gegen einen früheren Betreiber von Corona-Testzentren. Der Mann soll laut Staatsanwaltschaft etliche Zertifikate über Tests selbst ausgefüllt und dann abgerechnet haben. In der Wohnung des 34-Jährigen seien Beweismittel gefunden worden, so die Ermittler. Über die Höhe des Schadens ist noch nichts bekannt.

WHO ruft Europa zum raschen Handeln gegen Omikron auf

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert Europa zum raschen Handeln gegen die Omikron-Variante BA.5 auf. Das Tragen von Masken müsse wieder eingeführt werden. Über 60-Jährige sollten eine zweite Auffrischungsimpfung bekommen und nicht auf die angepassten Impfstoffe warten. In der vergangenen Woche hat die Weltgesundheitsorganisation drei Millionen Corona-Neuinfektionen in Europa verzeichnet.

#COVID19 cases are rapidly increasing just as virus surveillance is decreasing. To avoid preventable deaths & disruptions to health systems this fall/winter, countries need to urgently address gaps in pandemic monitoring & response. More from @hans_kluge https://t.co/0d4AKitjfl

Zehn Jahre Haft für russischen Opernsänger wegen Aufrufs zu Corona-Protesten

Wegen ihrer Teilnahme an Protesten gegen die Corona-Maßnahmen in Russland sind drei Angeklagte zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Gericht in Rostow am Don in Südrussland verhängte am Dienstag eine zehnjährige Gefängnisstrafe gegen den Opernsänger Wadim Scheldijew, weil er im Frühjahr 2020 zu Demonstrationen in der Stadt Wladikawkas in der Kaukasusrepublik Nordossetien aufgerufen hatte. Das berichten die russischen Nachrichtenagenturen Ria Nowosti und Interfax.

RKI meldet 160.691 Neuinfektionen – Inzidenz bei 744,2

In Deutschland steigt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) die Zahl der bekannten Infektionen um 160.691 auf über 29,8 Millionen. Das sind 5.962 Fälle mehr als am Dienstag vor einer Woche, als 154.729 Ansteckungen gemeldet wurden.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 744,2. Das RKI meldet 102 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Die bekannte Gesamtzahl liegt damit bei 142.635.

Neue Studie: Viele haben Langzeitfolgen

Jeder zweite Corona-Infizierte hat einer Studie der Uniklinik Schleswig- Holstein zufolge Langzeitfolgen. Untersucht wurden 1.400 Probandinnen und Probanden. Die Hälfte von ihnen klagte nach der Erkrankung über dauerhafte Beschwerden, obwohl die Covid-Erkrankung überwiegend leicht bis moderat verlaufen war und nur zehn Prozent von ihnen ins Krankenhaus musste. Offen bleibt aber, ob die Corona-Infektion tatsächlich die Ursache für die dauerhaft wahrgenommenen Symptome ist.

OP-Termine verzögern sich – auch wegen vieler Corona-Fälle beim Personal

Wegen des Personalmangels in Krankenhäusern müssen sich Patienten weiter darauf einstellen, dass ihre Operationen umgeplant und aufgeschoben werden.

Die Lage habe sich durch die Corona-Pandemie weiter verschärft. Im Durchschnitt können 14,3 Prozent der Betten nicht belegt werden, wie aus einer Umfrage der Krankenhausgesellschaft hervorgeht. Scheffold fordert von der Politik, bürokratische Hürden abzubauen sowie die Corona-Quarantänezeiten für das Pflegepersonal zu verkürzen und die einrichtungsbezogene Impfpflicht auszusetzen.

Baden-Württemberg

Viele haben den Job gewechselt Kliniken in BW: OP-Termine verzögern sich durch Personalmangel

Die Krankenhausgesellschaft BW nennt den Fachkräftemangel "bittere Realität". Sie fordert deshalb, Pflegekräfte sollen sich nicht impfen lassen müssen - und kürzer in Quarantäne.  mehr...

3,9 Millionen Dosen Impfstoff sind verfallen

Wegen der Überschreitung des Haltbarkeitsdatums musste mehr Corona-Impfstoff vernichtet werden als bisher befürchtet. Das geht laut "Redaktionsnetzwerk Deutschland" aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Stephan Pilsinger (CSU) hervor. Zwischen Dezember 2021 und Ende Juni 2022 seien insgesamt 3,9 Millionen Dosen "auf unterschiedlichen Stufen der logistischen Lieferkette" verfallen. Betroffen war den Angaben zufolge ausschließlich Impfstoff des US-Pharmakonzerns Moderna.

Buschmann: Maskenpflicht wird eine Rolle spielen

Das Corona-Konzept der Bundesregierung für den Herbst wird nach Angaben von Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) eine Form der Maskenpflicht beinhalten. Die Wirksamkeit von Masken für den Einzelnen in Innenräumen sei unstreitig, sagte der FDP-Politiker den Funke-Zeitungen. Bestimmte weitreichende Eingriffe kommen Buschmann zufolge nicht infrage: Ein Lockdown, pauschale Schulschließungen und Ausgangssperren seien unangemessene Instrumente im dritten Jahr der Pandemie. Buschmann verhandelt im Moment mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) über die Corona-Maßnahmen, die in Zukunft grundsätzlich möglich sein sollen.

Stiko stellt sich bei zweitem Booster gegen Lauterbach

Der Chef der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, widerspricht Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), der auch Menschen unter 60 eine vierte Corona-Impfung empfiehlt. Laut Mertens gibt es keine Daten, die das rechtfertigen würden. Auch aus der FDP kommt Kritik an Lauterbachs Vorstoß. Der Minister begründet ihn mit einem deutlich reduzierten Infektions- und Long-Covid-Risiko für ein paar Monate.

Lauterbach empfiehlt zweiten Booster auch für unter 60-Jährige

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) empfiehlt eine zweite Corona-Booster-Impfung – und zwar auch den Menschen unter 60. Dem Spiegel sagte Lauterbach, wer den Sommer ohne Risiko genießen wolle, solle sich in Absprache mit dem Hausarzt noch einmal impfen lassen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt eine zweite Auffrischungsimpfung bisher nur Menschen ab 70 Jahren – und zum Beispiel Risikopatienten.

Längeres Gespräch mit ⁦@MFeldenkirchen⁩ vom ⁦@derspiegel⁩ zu den Coronavorbereitungen im Herbst und anderen Themen. Geht auch um Entlastung in der Pflege und Impfstoffe. Kommentare willkommen. https://t.co/ZuxXW9c2fA

Wieder mehr Corona-Fälle in Alten- und Pflegeheimen

In Alten- und Pflegeheimen gibt es wieder mehr Corona-Ausbrüche. Das schreibt das Robert-Koch-Institut (RKI) in seinem Wochenbericht. Demnach wurden in der vergangenen Woche Fälle aus 235 Einrichtungen gemeldet – in der Vorwoche waren es rund 40 weniger. Das RKI weist darauf hin, dass bei den über 80-Jährigen das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs auch weiter am höchsten ist.

Auch Lauterbach für telefonische Krankschreibung

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt, außerdem sind viele Menschen erkältet – deswegen haben Hausärzte gesagt, es wäre gut, die telefonische Krankschreibung wieder einzuführen. Die gab es bis Ende Mai. Bundes-Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) unterstützt die Forderung:

Die Rückkehr zur telefonischen Krankschreibung ist richtig und soll bald beschlossen werden. Die Vorgespräche dazu laufen. Bei den hohen COVID Fallzahlen brauchen wir nicht die Infektionen in die Praxis zu tragen. https://t.co/GHgNTEbaga

Umfrage: Corona-Sommerwelle macht Krankenhäusern zu schaffen

Die Corona-Sommerwelle und die damit verbundenen Personalausfälle machen vielen Kliniken in Deutschland Probleme. Nach einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur müssen zum Beispiel in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen in einigen Kliniken schon weniger dringende Operationen verschoben werden. Der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz, Andreas Wermter, sagt, nur sehr wenige erkrankte Beschäftigte könnten sich nach fünf Tagen freitesten. Die meisten fielen mindestens zwei Wochen aus.

Baden-Württemberg

Krankheitsfälle und Fachkräftemangel Personalmangel in baden-württembergischen Krankenhäusern sorgt für Engpässe

Leere Betten und aufgeschobene Operationen - in Krankenhäusern und Kliniken in Baden-Württemberg fehlt das Personal. Mediziner und Behörden blicken mit Sorge auf den Herbst.  mehr...

WHO: Corona-Pandemie weiter internationale Gesundheitsnotlage

Die Corona-Pandemie ist nach wie vor eine „Gesundheitsnotlage internationaler Tragweite“. Das befand die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und folgte damit dem unabhängigen Notfallausschuss, der die aktuelle Gefahrenlage bei einer Tagung vergangene Woche untersucht hatte. Obwohl in vielen Ländern deutlich weniger getestet wird, steigen die Infektionszahlen weltweit. Laut der WHO wurden seit Beginn der Pandemie Anfang 2020 mehr als eine halbe Milliarde Infektionen gemeldet. Die wahre Zahl dürfte weitaus höher liegen, weil längst nicht alle Fälle erfasst werden. Die WHO hatte die Notlage Ende Januar 2020 erklärt. Es ist die höchste Gefahrenstufe für Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit, die die WHO ausrufen kann.

Europa-WHO: Zweiter Booster für gefährdete Personen

Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO rät dazu, immungeschwächten und anderen gefährdeten Menschen eine zweite Corona-Auffrischimpfung zu verabreichen. Um zusätzlichen Schutz zu liefern sowie das Risiko schwerer Krankheitsverläufe, Krankenhauseinweisungen und von Todesfällen durch Covid-19 zu minimieren, sollten mittel- bis schwerimmungeschwächte Personen im Alter von über fünf Jahren und ihre engen Kontaktpersonen eine zweite Booster-Impfung erhalten, empfahl die WHO Europa in Kopenhagen. Die Länder der Region sollten zudem erwägen, eine solche weitere Impfung auch bestimmten Risikogruppen wie Älteren, Mitarbeitern des Gesundheitswesens und Schwangeren anzubieten.

Preparing for fall WHO/Europe recommends ➡️high coverage w/ primary #COVID19 vaccination series & 1st booster dose ➡️2nd booster for vulnerable groups ➡️co-admin of COVID19 & seasonal flu vaccines if feasible ➡️integration of COVID19 vaccination in #PHC 👇 https://t.co/lfmA9k07le

Montgomery: Zweiter Booster für über 60-Jährige richtig

Der Chef des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, wirbt für eine zweite Corona-Auffrischungsimpfung für Menschen ab 60. Er begrüße die entsprechende Empfehlung der EU, sagte Montgomery den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das Virus verändere sich und der Impfschutz lasse nach – es sei richtig, die besonders Gefährdeten zuerst zu impfen. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission bislang eine zweite Booster-Impfung für Menschen ab 70 Jahren, für Risikopatienten sowie Beschäftigte im Gesundheitswesen und in der Pflege.

Hausärzte wollen wieder telefonische Krankschreibung

Die deutschen Hausärzte möchten, dass telefonische Krankschreibungen wieder möglich sind. Es gebe zur Zeit so viele Fälle von Erkältungs- und Corona-Erkrankungen, dass die Praxen mit den Live-Besuchen überlastet seien, sagte der Vorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigeldt, der Deutschen Presse-Agentur. Die Arbeitsunfähigkeit telefonisch zu bestätigen, wäre eine echte Entlastung. Bis Ende Mai konnten Ärzte Patienten telefonisch krankschreiben. Danach ist diese Corona-Sonderregel ausgelaufen.

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