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Die Corona-Pandemie hält an. Die Zahlen steigen wieder und die neue Variante BA.5 beschäftigt die Politik. Alle Infos dazu hier!

Das Impfzertifikat läuft ab? Was ihr jetzt tun müsst

Immer mehr Geimpfte bekommen die Warnung, dass ihre Impfzertifikate ablaufen. Vor allem aber für Urlaubsreisen braucht man eine Aktualisierung.

Nachweis der Corona-Impfung Das Impfzertifikat läuft ab? Was ihr jetzt tun solltet

Immer mehr Corona-Geimpfte, die noch keinen Booster haben, bekommen derzeit die Warnung, dass ihre Impfzertifikate ablaufen. Vor allem für Urlaubsreisen braucht man aber eine Aktualisierung.  mehr...

Biontech plant Impfstoff-Zulassung für Kleinkinder - drei Dosen nötig

Kinder unter fünf Jahren benötigen drei Dosen des Covid-19-Impfstoffs von Biontech und Pfizer für einen ausreichenden Schutz. Drei Impfungen erzeugten starke Immunantworten und eine hohe Wirksamkeit, teilten das Mainzer Biotechunternehmen Biontech und der US-Pharmakonzern Pfizer heute mit.

Die beiden Partner veröffentlichten erste Ergebnisse aus ihrer klinischen Studie der Phase 2/3 mit Kindern im Alter von sechs Monaten bis unter fünf Jahren

WHO-Chef warnt vor Nachlässigkeit im Kampf gegen Corona-Pandemie

Der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, hat vor einem Nachlassen im Kampf gegen Covid-19 gewarnt. Die Pandemie sei noch lange nicht vorbei, betonte Tedros bei der Weltgesundheitsversammlung am Montag in Genf.

Die Welt sei auf die Pandemie nicht vorbereitet gewesen, die Welt sei auch nicht genügend auf eine neue Pandemie vorbereitet.

Bundesweite Inzidenz sinkt weiter

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 1.245 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 1.060 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche, als 2.305 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 312,1 von 322,4 am Vortag. Eine weitere Person starb im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 138.326.

Reinhardt: Corona-Strategie für Kinder und Jugendliche

Der Chef der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, fordert von Bund und Ländern eine Corona-Strategie im Herbst besonders für Kinder und Jugendliche. Reinhardt sagte der Deutschen Presse-Agentur, bis spätestens 2. Juni, zur nächsten Ministerpräsidentenkonferenz, müssten die Weichen für einen sicheren Betrieb von Schulen und Kitas gestellt sein. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf Kinder und Jugendliche sind ein Schwerpunktthema beim Deutschen Ärztetag ab Dienstag. Viele Studien belegten, dass in dieser Gruppe psychische Auffälligkeiten zunehmen, so Reinhardt.

USA: Strenge Corona-Regeln an Grenze zu Mexiko bleiben vorerst

Ein Gericht im US-Bundesstaat Louisiana hat angeordnet, dass die pandemiebedingte Regelung, mit der die Einwanderung aus Mexiko beschränkt wird, vorerst bestehen bleibt. Präsident Joe Biden wollte sie am Montag auslaufen lassen, kann aber noch Berufung einlegen.

Mit der Regelung, die die Regierung von Donald Trump in Kraft gesetzt hatte, können die Behörden die meist illegal ins Land gekommenen Migranten rasch wieder abschieben, indem sie auf Gesundheitsrisiken durch die Corona-Pandemie verweisen.

Kretschmann: Neue Corona-Probleme nach dem Sommer möglich

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält es für möglich, dass es im Herbst wieder Probleme mit der Corona-Pandemie geben könnte. Als einen der Gründe nannte Kretschmann am Freitag im Gespräch mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) das Scheitern einer Impfpflicht im Bundestag. Dies sei „ein schweres politisches Versagen derer, die dafür verantwortlich sind“.

Sieben-Tage-Inzidenz bei rund 361

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitagmorgen mit 361,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.55 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 383,2 gelegen.

Verfassungsbeschwerde gegen Impfpflicht in Pflege und Medizin erfolglos

Eine Verfassungsbeschwerde gegen die Corona-Impfpflicht in Pflege- und Gesundheitsberufen ist gescheitert. Zwar greife die einrichtungsbezogene Impfpflicht in die körperliche Unversehrtheit ein, erklärte das Bundesverfassungsgericht am Donnerstag in Karlsruhe. Doch sei dies verfassungsrechtlich gerechtfertigt, denn der Gesetzgeber verfolge den legitimen Zweck, vulnerable Menschen vor einer Infektion zu schützen.

Der sehr geringen Wahrscheinlichkeit von gravierenden Folgen einer Impfung steht die deutlich höhere Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung von Leib und Leben vulnerabler Menschen gegenüber.

RKI meldet 58.719 Neuinfektionen – Inzidenz fällt auf 383,2

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 58.719 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 30.242 Fälle weniger als am Donnerstag vor einer Woche, als 88.961 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 383,2 von 407,4 am Vortag. 165 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 138.053.

RKI meldet 72.051 Neuinfektionen – Inzidenz sinkt auf 407,4

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 72.051 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 24.959 Fälle weniger als am Mittwoch vor einer Woche, als 97.010 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 407,4 von 437,6 am Vortag.

174 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 137.888.

Nordkorea meldet mehr als 230.000 neue Corona-Verdachtsfälle

Nur wenige Tage nach der ersten offiziellen Bestätigung eines Coronavirus-Ausbruchs in Nordkorea schnellen die Fallzahlen deutlich in die Höhe. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA meldete am Mittwoch innerhalb von 24 Stunden 232.880 neue Fälle von Fieber und sechs weitere Todesopfer. Es gibt keine offizielle Bestätigung, ob die Erkrankten mit dem Coronavirus infiziert sind, da das Land nur über sehr wenige Test-Kapazitäten verfügt. Nordkora hatte am Donnerstag den Ausbruch der Infektionskrankheit bestätigt und den Notstand ausgerufen.

Neuer Anlauf für Impfpflicht

Mit Blick auf eine mögliche neue Corona-Welle ab dem Herbst soll die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) im Juni erneut über eine Impfpflicht ab 60 Jahren beraten. Baden-Württemberg und Hessen stellten dazu bei einer gemeinsamen Videoschalte der Gesundheitsminister am Montag einen entsprechenden Antrag, wie das baden-württembergische Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte. Beim nächsten Treffen am 22. und 23. Juni in Magdeburg soll das Thema demnach erneut auf der Tagesordnung stehen.

USA erreichen Marke von einer Million Corona-Toten

Die Zahl der Corona-Toten in den USA hat die Marke von einer Million überschritten. Das teilte die Gesundheitsbehörde CDC am Montag mit.

Die bestätigte Zahl der Toten ist so hoch, als hätte es 336 Tage lang täglich Terrorattacken wie die am 11. September 2001 in den USA gegeben. Die Zahl entspricht zudem grob der Zahl der US-Toten im amerikanischen Bürgerkrieg und im Zweiten Weltkrieg zusammengenommen.

Gesundheitsminister fordern Vorbereitung auf Corona-Welle ab Herbst

Aus Sicht der Gesundheitsminister muss sich Deutschland rechtzeitig auf eine neue Corona-Welle ab Herbst vorbereiten. „Die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei. Wir dürfen uns nicht von den aktuell rückläufigen Inzidenzen täuschen lassen“, erklärte die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz (GMK), Sachsen-Anhalts Ressortchefin Petra Grimm-Benne, am Montag nach einer Video-Schalte mit Gesundheitsminister Karl Lauterbach (beide SPD).

„Mit Blick auf den Herbst und Winter müssen wir mit dem Auftreten neuer Virusvarianten rechnen.“ Das Bundesgesundheitsministerium solle möglichst rasch einen Masterplan zur Pandemiebekämpfung ausarbeiten und mit den Ländern abstimmen.

Corona-Expertenrat dringt auf mehr Hilfen für Menschen mit Long-Covid

Der Corona-Expertenrat der Bundesregierung dringt auf mehr Hilfen für Menschen mit Langzeitfolgen einer Covid-Infektion. Einige Kliniken böten zwar inzwischen Long- und Post-Covid-Ambulanzen oder Rehabilitationsprogramme an, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Stellungnahme des Gremiums.

Angesichts der steigenden Zahl von Patientinnen und Patienten sei „das derzeitige Versorgungsangebot jedoch bei Weitem nicht ausreichend“.

Corona-Lage in Nordkorea verschärft sich offenbar rapide – Kim rügt Behörden

In Nordkorea spitzt sich die Corona-Lage offenbar weiter zu: Machthaber Kim Jong Un habe angeordnet, dass das Militär die Medikamenten-Versorgung in der Hauptstadt Pjöngjang „sofort stabilisiere“, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Montag. Seit Bestätigung des ersten Corona-Ausbruchs starben laut Staatsmedien in dem isolierten Land bislang 50 Menschen an „Fieber“, mehr als 1,2 Millionen Menschen erkrankten.

Nordkorea hatte erst am Donnerstag bekanntgegeben, dass die hoch ansteckende Omikron-Variante des Coronavirus in Pjöngjang entdeckt worden sei. Laut KCNA wurde für alle Provinzen und Städte ein "völliger Lockdown" angeordnet.

Lauterbach warnt: Delta-Variante kann wiederkommen

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hält eine Rückkehr der gefährlicheren Delta-Variante des Coronavirus für möglich. „Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Eine Omikron-Welle im Herbst ist zwar wahrscheinlich. Aber selbst die gefährlichere Delta-Variante könnte zurückkommen“, sagte Lauterbach der Rheinischen Post mit Verweis auf eine israelische Studie, wonach im Abwasser auch die Delta-Variante nachgewiesen wurde.

Auf beide Szenarien müsse man sich einstellen, sagte Lauterbach. „Wir brauchen Impfstoff gegen beide Varianten. Das wird sehr teuer.“

Ab Montag Corona-Einreiseregeln praktisch aufgehoben

Österreich hebt die Corona-Einreiseregeln auf. Ab Montag müssen Reisende keinen Nachweis mehr über eine Corona-Impfung oder eine Genesung vorzeigen und auch keinen Test. So steht es in der aktualisierten Verordnung. Auflagen gibt es theoretisch noch für Einreisende aus Virusvariantengebieten. Im Moment steht aber kein Land auf der Liste.

Pfizer und BioNTech verschieben Impfstofflieferung an EU

Der US-Pharmakonzern Pfizer und sein deutscher Partner BioNTech werden die nächste Lieferung von Impfstoffen an die Europäische Union um drei Monate verschieben. Wie die Unternehmen mitteilen, sollen die für Juni bis August geplanten Impfstoffdosen in Absprache mit der Europäischen Kommission erst ab September bis zum vierten Quartal dieses Jahres geliefert werden. „Diese Änderung trägt den berechtigten Anliegen Rechnung, Angebot und Nachfrage aufeinander abzustimmen und gleichzeitig die Sicherheit der Impfstoffversorgung zu gewährleisten, falls diese später im Jahr benötigt wird“, sagt EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.

Nordkorea meldet erste Corona-Tote nach „explosionsartigem“ Ausbruch

Einen Tag nach Bestätigung des ersten Corona-Ausbruchs seit Pandemiebeginn hat Nordkorea den ersten Covid-19-Toten gemeldet. Insgesamt seien sechs Menschen an einer Fiebererkrankung gestorben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Freitag. Einer von ihnen sei zuvor positiv auf die hochansteckende Omikron-Variante BA.2 getestet worden. 187.000 Menschen seien mit Fieber unter Isolation gestellt worden.

„Ein Fieber, dessen Ursache nicht ermittelt werden konnte, hat sich seit Ende April explosionsartig im ganzen Land ausgebreitet“, hieß es in dem Bericht weiter. Allein am Donnerstag waren demnach landesweit rund 18.000 Menschen an Fieber erkrankt.

Bundesweite Inzidenz sinkt unter 500

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 68.999 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 16.074 Fälle weniger als am Freitag vor einer Woche, als 85.073 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 485,7 von 502,4 am Vortag. 164 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 137.348.

Kassenärzte fordern Ende von Maskenpflicht und Impfzentren

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat sich für ein Ende der Maskenpflicht und eine Schließung der Impfzentren ausgesprochen. KBV-Chef Andreas Gassen begründete dies im Gespräch mit der Düsseldorfer Rheinischen Post mit der hohen Immunität in der Bevölkerung. Für die meisten Bürger sei die Pandemie vorbei, sagte Gassen.

Laut dem Robert-Koch-Institut gebe es offiziell 25 Millionen Genesene. „Tatsächlich dürften es zwei- bis dreimal so viele sein“, sagte Gassen. „Damit haben wir eine hohe Immunität in der Bevölkerung.“

Kassenärzte-Chef: Pandemie ist für die meisten vorbei

Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, hält die Corona-Pandemie für überwunden. „Das Robert-Koch-Institut zählt offiziell 25 Millionen Genesene, tatsächlich dürften es zwei- bis dreimal so viele sein“, sagte Gassen der Düsseldorfer Rheinischen Post. „Damit haben wir eine hohe Immunität in der Bevölkerung. Für die meisten Bürger ist die Pandemie damit vorbei“, unterstrich der Mediziner.

Nordkorea bestätigt ersten Corona-Toten

Einen Tag nach Bestätigung des ersten Corona-Ausbruchs seit Pandemiebeginn hat Nordkorea den ersten Covid-19-Toten gemeldet. Insgesamt seien sechs Menschen an Fieber gestorben, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Freitag. Einer von ihnen sei zuvor positiv auf die hochansteckende Omikron-Variante BA.2 getestet worden.

WHO: Corona-Pandemie fast überall auf dem Rückzug

Die Zahl der Corona-Infektionen geht nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fast weltweit zurück. Davon ausgenommen seien der amerikanische Doppelkontinent und Afrika, teilte die WHO mit.

In dem am späten Mittwoch veröffentlichten Bericht zur Pandemie-Lage erklärte die UN-Organisation, es seien zuletzt weltweit etwa 3,5 Millionen neue Infektionsfälle und mehr als 25.000 Corona-Todesfälle verzeichnet worden. Dies entspricht einem Rückgang um 12 Prozent beziehungsweise um 25 Prozent. Der Abwärtstrend bei den gemeldeten Infektionen begann im März. Jedoch fuhren viele Länder ihre umfassenden Test- und Überwachungsprogramme herunter, was eine genaue Zählung der Fälle stark erschwert.

Nordkorea bestätigt erste Corona-Fälle

Mehr als zwei Jahre nach Ausbruch der Corona-Pandemie Beginn der Pandemie hat Nordkorea erstmals offiziell Infektionen bestätigt. Tests bei einer nicht näher genannten Zahl von Personen mit Fieber in der Hauptstadt Pjöngjang hätten ergeben, dass sie sich mit der Omikron-Variante des Virus angesteckt hätten, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch. Machthaber Kim Jong Un forderte als Gegenmaßnahme einen harten Lockdown für Städte und Bezirke.

RKI meldet 88.961 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 502,4

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 88.961 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 7.206 Fälle weniger als am Donnerstag vor einer Woche, als 96.167 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 502,4 von 507,1 am Vortag. 197 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 137.184.

Internationaler Online-Gipfel geplant

Deutschland, die USA und weitere Länder haben für heute einen zweiten virtuellen Gipfel zur Corona-Pandemie einberufen. Das teilte das Weiße Haus in Washington mit. Themen sind unter anderem die Bereitstellung von Impfstoffen und die Prävention mit Blick auf künftige Pandemien. Teilnehmen werden eine Reihe von Staats- und Regierungschefs wie US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).

Corona-Krisenstab unter der Leitung von Generalmajor Breuer aufgelöst

Die Bundesregierung löst den Corona-Krisenstab im Kanzleramt auf. Die Situation in Deutschland habe sich in Sachen Infektionen und Impfungen verändert, teilte eine Regierungssprecherin mit. Die Aufgaben des Krisenstabs würden nun so bearbeitet, wie die Aufgaben innerhalb der Regierung normalerweise aufgeteilt seien. Der Krisenstab unter der Leitung des Bundeswehr-Generalmajors Carsten Breuer war Ende vergangenen Jahres eingerichtet worden. Das Gremium sollte vor allem die bundesweiten Impfungen gegen das Virus koordinieren.

Chinesische Webseiten entfernen UN-Beitrag zu Kritik von WHO-Chef

Ein Beitrag der Vereinten Nationen (UN) zu dem Kommentar des Chefs der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Chinas Null-Toleranz-Politik sei nicht tragfähig, ist am Mittwochmorgen kurz nach der Veröffentlichung von den chinesischen Social-Media-Plattformen Weibo und Wechat entfernt worden. Der WHO Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte sich am Dienstag auf einer Pressekonferenz geäußert.

Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 507

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Mittwochmorgen mit 507,1 an. Am Dienstag hatte die Inzidenz bei 522,7 gelegen, vor einer Woche bei 591,8.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 97.010 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 106.631 registrierte Ansteckungen) und 231 Todesfälle (Vorwoche: 241) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich

Neuseeland öffnet Grenzen zwei Monate früher als geplant

Neuseeland öffnet seine internationalen Grenzen zwei Monate früher als zunächst geplant. Ab 31. Juli um 23.59 Uhr sei die Einreise für Reisende mit Touristenvisum wieder möglich, auch Kreuzfahrtschiffe könnten dann wieder neuseeländische Häfen anlaufen, teilt Ministerpräsidentin Jacinda Ardern mit.

WHO kritisiert Chinas Null-Covid-Strategie als „unhaltbar“

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Chinas restriktive Corona-Politik kritisiert. „Wenn wir über die Null-Covid-Strategie sprechen, glauben wir nicht, dass sie haltbar ist, wenn man bedenkt, wie sich das Virus jetzt verhält und was wir für die Zukunft erwarten“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Die chinesische Regierung gerät wegen ihrer Null-Covid-Strategie zunehmend unter Druck. Besonders im am härtesten von der Omikron-Welle betroffenen Shanghai, das seit bald sieben Wochen im Lockdown ist, wächst der Unmut über die strengen Maßnahmen.

Corona-Aufholprogramm erreicht mehrere Millionen Schüler

Mehrere Millionen Schülerinnen und Schüler haben bisher über das sogenannte Corona-Aufholprogramm für Kinder und Jugendliche Förderung erhalten. Das geht aus einem Zwischenbericht von Bundesbildungsministerium und Kultusministerkonferenz (KMK) hervor, der heute veröffentlicht wurde. In den Ländern wurden und werden demnach verschiedene Maßnahmen angeboten, damit Schüler Lernrückstände aufholen können, wieder mehr in Bewegung kommen und bei psychischen Problemen unterstützt werden.

Die große Koalition hatte das Aufholprogramm vor einem Jahr auf den Weg gebracht. Es besteht aus zwei Säulen: Rund eine Milliarde Euro stellt der Bund für Lernförderprogramme zur Verfügung, eine weitere Milliarde für die Aufstockung sozialer Projekte für Kinder, Jugendliche und Familien.

Novavax-Aktien brechen ein

Die Aktien des US-Biotechunternehmens Novavax brechen vorbörslich rund 20 Prozent ein. Der Konzern teilte am Montagabend mit, im ersten Quartal weniger als ein Viertel der für das Gesamtjahr angepeilten Dosen des neuen Corona-Impfstoffs ausgeliefert zu haben. Auch die Forschungsgelder gingen deutlich zurück.

Umfrage: Corona weiterhin größte Herausforderung an Schulen

Auch im dritten Pandemie-Jahr ist aus Sicht der Lehrkräfte Corona weiterhin die größte Belastung für den Schulalltag. Das geht aus dem „Deutschen Schulbarometer Spezial“ der Robert Bosch Stiftung hervor. Die Pandemie nannten demnach 38 Prozent der befragten Lehrkräfte als größte Herausforderung, gefolgt vom Lehrkräftemangel (26 Prozent), dem Verhalten der Schülerinnen und Schüler (21 Prozent) sowie der Digitalisierung (17 Prozent). Die Integration von geflüchteten Schulkindern aus der Ukraine stellt dem Umfrage-Ergebnis zufolge bislang hingegen keine Belastung dar.

Die repräsentative Umfrage hat das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag der Bosch Stiftung zwischen dem 6. und 18. April als Online-Befragung unter 1.017 Lehrkräften an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland durchgeführt.

Wie viele #Lehrkräfte haben schon Schüler:innen aus der #Ukraine an der Schule? Wie bereiten sich die #Schulen auf diese Herausforderung vor? Unsere Befragung von Lehrkräften für das Deutsche Schulbarometer Spezial liefert erstmals repräsentative Daten. 👉https://t.co/INeEtjbU1b

Indizidenz steigt wieder über 500

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 107.568 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 5.954 Fälle weniger als am Dienstag vor einer Woche, als 113.522 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 522,7 von 499,2 am Vortag. 218 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 136.756.

Infektiologin erwartet Rückkehr der Maskenpflicht

Die Infektiologin Marylyn Addo rechnet damit, dass im Winter in Deutschland die Maskenpflicht wieder eingeführt wird. Nach einem guten Sommer würden im Herbst die Fallzahlen wieder steigen, sagte Addo der Düsseldorfer Rheinischen Post.

„Ich gehe davon aus, dass Maßnahmen wie die Maskenpflicht im Winter zurückkommen - jedenfalls im öffentlichen Raum und in Innenräumen, wo Abstand halten schwierig ist“, erklärte die Infektiologin. Mit neuen Lockdowns rechne sie wegen der wachsenden Immunität derzeit nicht. Viele Menschen seien geimpft, wenn auch nicht genug, sagte sie.

SWR-Recherche: Verlieren Corona-Tote in BW an Bedeutung?

1.221 Menschen in Baden-Württemberg sind zwischen dem 1. März und dem 6. Mai an oder mit einer Corona-Infektion gestorben. Das sind im Schnitt etwa 18 Menschen am Tag. Trotzdem gibt es kaum noch Regeln zur Eindämmung der Pandemie. Wird eine gewisse Anzahl von Corona-Toten von der Politik in Kauf genommen? Das Landesgesundheitsministerium widerspricht:

Baden-Württemberg

Weiterhin rund 130 Todesfälle pro Woche in BW Warum die Corona-Toten bei der Pandemie-Bewertung scheinbar an Bedeutung verlieren

In BW sterben weiterhin viele Menschen an oder mit Corona. Trotzdem gibt es kaum mehr Regeln zur Eindämmung der Pandemie. Ist nun jeder selbst für sich verantwortlich?  mehr...

Triage: Lauterbach lehnt Behandlungsabbruch von Patienten ab

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat streng gefasste gesetzliche Kriterien für eine sogenannte Triage in Aussicht gestellt, also für eine Priorisierung von Patienten bei zu knappen Kapazitäten. Mit Blick auf einen möglichen Behandlungsabbruch von Patienten mit geringeren Überlebenschancen sagte Lauterbach, eine solche „Ex-Post-Triage“ sei ethisch nicht vertretbar. Dies sei weder Ärzten, Patienten noch Angehörigen zuzumuten. „Deshalb werden wir es auch nicht erlauben.“ Selbst die Triage im Vorfeld einer Behandlung sollte nur unter hohen Auflagen möglich sein, sagte Lauterbach.

Biontech startet mit kräftigem Gewinnplus – dank Corona-Impfstoff

Das Mainzer Unternehmen Biontech profitiert auch weiter kräftig von der großen Nachfrage nach seinem Corona-Impfstoff. Im ersten Quartal konnte Biontech den Umsatz im Vorjahresvergleich auf 6,4 Milliarden Euro mehr als verdreifachen. Das teilte das Unternehmen in Mainz mit. Der Gewinn stieg auf 3,7 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr 2022 rechnet das Unternehmen mit Impfstoffeinnahmen von 13 bis 17 Milliarden Euro. 2021 hatte Biontech einen Umsatz von knapp 19 Milliarden Euro erzielt, der Gewinn lag netto bei knapp 10,3 Milliarden Euro.

Mainz

Glänzende Quartalszahlen "An der Goldgrube" 3,7 Milliarden Euro - BioNTech verdreifacht Gewinn im ersten Quartal

Der Impfstoffhersteller BioNTech aus Mainz hat im ersten Quartal dieses Jahres seinen Gewinn mehr als verdreifacht. Ähnlich soll es bis Jahresende weitergehen.  mehr...

Aktuell um 12 SWR1 Rheinland-Pfalz

Kein Anstieg der Suizide in Deutschland trotz zwei Jahren Pandemie

Trotz der psychischen Belastung der Menschen in der Pandemie ist die Zahl der Suizide in Deutschland in den beiden Coronajahren nicht gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Universitätsmedizin Leipzig, des Uniklinikums Ulm und der Universität Wien nach der Auswertung der Daten von rund elf Millionen Einwohnern in Sachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein, wie die Universität Leipzig heute mitteilte.

Bundesweite Inzidenz sinkt unter 500

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 3.350 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 682 Fälle weniger als am Montag vor einer Woche, als 4.032 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 499,2 von 514,0 am Vortag. Fünf weitere Menschen starben laut RKI im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 136.538.

Grüne kritisieren Pläne zu Behandlungsabbruch bei Triage

Die Grünen kritisieren den von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) vorgelegten Gesetzentwurf zur Verteilung knapper Behandlungskapazitäten bei einer Pandemie, der auch einen Behandlungsabbruch vorsieht. „Mit diesem Gesetz käme der Staat seiner besonderen Schutzpflicht nicht nach: Behinderte Menschen würden nach wie vor Gefahr laufen, aufgrund ihrer Behinderung von einer intensivmedizinischen Behandlung ausgeschlossen zu werden“, sagte Grünen-Politikerin Corinna Rüffer dem Redaktionsetzwerk Deutschland.

Deutlich weniger Neuinfektionen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 8.488 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 3.230 Fälle weniger als am Sonntag vor einer Woche, als 11.718 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 514,0 von 544,0 am Vortag. Zehn weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz mit 544,0 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 553,2 gelegen (Vorwoche: 717,4 Vormonat: 1251,3).

RKI meldet 85.073 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 553,2

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 85.073 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 16.537 Fälle weniger als am Freitag vergangener Woche, als 101.610 Corona-Infektionen gemeldet wurden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 553,2 von 566,8 am Vortag. 214 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 136.339.

RKI sieht weitere Corona-Entspannung - Impfung bleibt bedeutungsvoll

Auch angesichts des zuletzt klar rückläufigen Infektionsgeschehens sieht das Robert Koch-Institut (RKI) noch einen beträchtlichen Infektionsdruck und unterstreicht den Nutzen der Corona-Schutzimpfung. In der vergangenen Woche sei die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zu der davor weiter gesunken sei – nämlich um 19 Prozent, wie es im am Donnerstagabend erschienenen RKI-Wochenbericht heißt.

Zudem halten die Autoren fest, auch die Zahl von auf einer Intensivstation behandelten Personen mit Covid-19-Diagnose sei jüngst weiter gesunken und die Zahl der Todesfälle habe ebenso abgenommen. Dennoch: „Der Infektionsdruck bleibt trotzdem mit knapp 600.000 innerhalb der letzten Woche an das RKI übermittelten Covid-19-Fällen weiterhin hoch“, mahnen sie. Die Impfung habe nach wie vor „aufgrund ihrer hohen Schutzwirkung vor einem schweren Verlauf auch bei Erkrankungen durch die Omikron-Variante nicht an Bedeutung verloren“.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Freitagmorgen mit 553 an. Am Donnerstag hatte die Inzidenz bei 566 gelegen, vor einer Woche bei 758. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen. Wie das RKI am Freitag unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden bei 85.073, nach 96.167 am Vortag und 101.610 vor einer Woche.

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