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Die Corona-Pandemie hält an. Die Zahlen steigen wieder und die neue Variante BA.5 beschäftigt die Politik. Alle Infos dazu hier!

Inzidenz sinkt auf 807

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder etwas gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Sonntagmorgen mit 807,0 an. Am Vortag hatte er bei 821,7 gelegen, vor einer Woche bei 834,3. Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert die Zahl der registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in diesem Zeitraum. 

Abiprüfungen in Baden-Württemberg beginnen unter Corona-Bedingungen

Ab Montag wird Abitur in Baden-Württemberg geschrieben. Wegen Corona gibt es auch dieses Jahr mehr Prüfungszeit, sagte das Kultusministerium. So werde unter anderem die Zeit in allen schriftlichen Prüfungsfächern um 30 Minuten verlängert.

Wie die Prüfungen ablaufen lest ihr hier:

Baden-Württemberg

Landesregierung passt Regeln an Unter Corona-Bedingungen: Start der Abiprüfungen in Baden-Württemberg

Für rund 47.400 Schülerinnen und Schüler in BW haben am Montag die Abiturprüfungen begonnen. Wegen Corona wurden einige Regeln angepasst, leichter soll es aber nicht unbedingt werden.  mehr...

Inzidenz deutlich gestiegen – auf 821,7

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Vergleich am vierten Tag in Folge gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 821,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 733,4 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 876,5 

Wegen Omikron angepasst Aktuelle Regeln: Muss ich noch in Quarantäne oder Isolation?

Die Isolation wurde verkürzt. Für manche Berufsgruppen gibt es Ausnahmen. Hier kannst du die Dauer nach den aktuellen Corona-Regeln berechnen.  mehr...

Was denken Schüler in RLP über das Ende der Makenflicht?

Am Montag beginnt die Schule wieder, und jeder kann es dann in Sachen Maske machen, wie er es für richtig hält: Masken sind nicht mehr vorgeschrieben. So gehen diese Schüler in Rheinland-Pfalz damit um:

Rheinland-Pfalz

Freiwillig weiter Masken tragen? Keine Maskenpflicht mehr - das denken Schüler und Lehrer darüber

An den Schulen in Rheinland-Pfalz gilt schon länger keine Maskenpflicht mehr. Viele Schüler, Schülerinnen und Lehrkräfte wollen nach den Osterferien trotzdem weiter Masken tragen.  mehr...

Pforzheimer Lehrer lässt Klasse mit nur einem Corona-Stäbchen testen

In einer Schule in Pforzheim kam es zu einem kuriosen Vorfall – der jetzt ein Fall für das Regierungspräsidium Karlsruhe geworden ist. Eine Sprecherin der Aufsichtsbehörde teilte am Freitag mit, nicht zuletzt wegen der Osterferien sei der Fall noch nicht aufgeklärt. Ab Mitte kommender Woche könne man voraussichtlich mehr Informationen geben. Die ganze Geschichte lest ihr hier:

Pforzheim

Regierungspräsidium Karlsruhe prüft Fall Auf Aprilscherz hereingefallen: Pforzheimer Lehrer lässt Klasse mit nur einem Corona-Stäbchen testen

Ein Teststäbchen für eine ganze Schulklasse? Ein Pforzheimer Lehrer hat den Aprilscherz eines Kollegen für bare Münze genommen. Doch nicht jeder Schüler machte mit.  mehr...

BW verlängert Coronahilfe für Kultur

Das Land Baden-Württemberg verlängert seine Corona-Nothilfe für Kunst- und Kultureinrichtungen bis Ende des Jahres. Die Rücklagen vieler Kulturbetriebe seien aufgebraucht, so das Kultusministerium. Bis sich die Situation wieder normalisiert habe, werde es noch einige Zeit dauern. Zusätzlich startet eine weitere Förderrunde des Programms „Kultur nach Corona“, mit dem vor allem nicht-staatliche Einrichtungen unterstützt werden sollen. Dafür stehen mehr als 4,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Diskussion: Wie geht es mit Corona-Tests weiter?

Vertreter von Ärzten und Patienten diskutieren darüber, wie es mit Corona-Tests weitergehen soll. Einige Ärzteverbände sind dafür, kostenlose Tests nur noch bei konkreten Verdachtsfällen anzubieten. Dann sollten ihrer Ansicht nach aber nur die zuverlässigeren PCR-Tests zum Einsatz kommen. Die Stiftung Patientenschutz findet es dagegen ignorant, die kostenlosen Antigen-Tests für alle abzuschaffen.

Shanghaier Lockdown führt zu höheren Preisen in Deutschland

Der anhaltende Corona-Lockdown in Shanghai stört weltweite Lieferketten und lässt dadurch auch in Deutschland die Preise steigen. Laut Deutscher Presse-Agentur (dpa) ist im größten Hafen der Welt nicht nur das Be- und Entladen der Schiffe von dem Lockdown betroffen, sondern vor allem auch der Transport der Waren mit Lastwagen. Es werde Monate dauern, bis sich die globalen Lieferketten davon erholen werden. Die Verknappung des Angebots an Lieferungen aus China wird laut dpa auch in Deutschland die Inflation anfachen.

Medizinerverbände wollen keine kostenlosen Bürgertests mehr

Mehrere Medizinerverbände haben sich für ein Ende der generell kostenfreien Corona-Bürgertests ausgesprochen - zum Beispiel der Bundesverband der Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Dessen Vorstandsmitglied Elke Bruns-Philipps sagte der „Ärzte Zeitung“, das Testgeschehen sollte sich auf die Beschäftigten im Gesundheitswesen konzentrieren und auf Menschen mit Symptomen. Der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, fordert hingegen, an den Bürgertests festzuhalten - unter anderem, um früh erkennen zu können, wenn die Corona-Zahlen wieder stiegen.

Gericht: Fristlose Kündigung wegen gefälschtem Impfausweis ok

Wer dem Arbeitgeber einen gefälschten Impfausweis vorlegt, darf deshalb nach Ansicht des Arbeitsgerichts Köln fristlos entlassen werden. Damit wiesen die Richter die Klage einer Frau gegen die Kündigung ab. Sie hatte mithilfe des gefälschten Impfausweises im Außendienst gearbeitet, obwohl ihr Arbeitgeber das nur mit vollständiger Impfung erlaubt hatte. Tatsächlich hatte sie sich aber erst nach den im Impfausweis genannten Terminen immunisieren lassen.

Partys während der Pandemie: Ausschuss untersucht Premier Johnsons Rolle

In der sogenannten „Partygate“-Affäre muss sich der britische Premierminister Boris Johnson einem Untersuchungsausschuss stellen. Das hat das Unterhaus in London auf Antrag der Labour-Opposition beschlossen. Es soll geklärt werden, ob Johnson bewusst gelogen und das Parlament getäuscht hat. Johnson hatte versichert, dass er in der Coronazeit nicht gegen Vorschriften verstoßen habe. Inzwischen wurde aber bekannt, dass er an Partys im Amtssitz teilgenommen hat.

Verdächtiger wollte mutmaßliche Lauterbach-Verschwörer freipressen – Psychiatrie

Nach einer mutmaßlichen Drohmail an den Koblenzer Generalstaatsanwalt befindet sich ein festgenommener Verdächtiger nun in einer Psychiatrie. Der 30-Jährige ohne festen Wohnsitz soll mit der Mail versucht haben, mehrere Menschen freizupressen, die die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und einen Umsturz geplant haben sollen. In der Drohmail ist nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur von Terror- und Sprengstoffanschlägen in Deutschland und Europa sowie von Geiselnahme und Mord die Rede.

Moderna will in den USA Zulassung für Kinder beantragen

Der US-Biotechnologiekonzern Moderna will bis Ende des Monats für seinen Corona-Impfstoff eine Notfallzulassung bei der US-Gesundheitsbehörde FDA für Kinder im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren beantragen. Das teilt ein Konzernsprecher mit. Modernas Impfstoff könnte das erste zugelassene Corona-Vakzin für Kinder unter fünf Jahren in den USA werden.

Christian Lindner hat Corona

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) ist bei der IWF-Tagung in Washington positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sagen Mitarbeiter des Finanzministeriums zu Journalisten. Er habe nur leichte Symptome.

Hohe Dunkelziffer: Hausarztpraxen am Limit

Die deutschen Amtsärzte gehen bei den Corona-Infektionen von einer hohen Dunkelziffer aus. Deren Vorsitzender Dr. Johannes Nießen hat dem Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt, die echte Zahl dürfte doppelt so hoch liegen wie die offiziell gemeldete von heute mehr als 186.000.

In den Hausarztpraxen in BW ist die Belastung unvermindert hoch:

Baden-Württemberg

Corona-Lage in Baden-Württemberg Trotz sinkender Corona-Zahlen: Hausarztpraxen arbeiten an Belastungsgrenze

Die Hausarztpraxen in Baden-Württemberg hätten die Hauptlast der Corona-Pandemie zu tragen, meint der Hausärzteverband im Land - und übt scharfe Kritik an der Politik.  mehr...

RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt wieder über 700

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder über 700 gestiegen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Donnerstagmorgen mit 720,6 an. Am Vortag hatte er bei 688,3 gelegen, vor einer Woche bei 1015,7. Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert die Zahl der registrierten Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in diesem Zeitraum. Die in den vergangenen Tagen noch stark zurückgegangenen Indizenzwerte wurden durch einen Hinweis des RKI relativiert. Das Institut wies darauf hin, dass wegen der Osterfeiertage und Ferien weniger Tests vorgenommen und weniger Infektionsfälle erfasst und übermittelt werden als zu anderen Zeiten. Dies bedeute, dass es „kurzfristig zu einer erhöhten Untererfassung der Fälle im Meldesystem kommen kann“.

Amtsärzte: Corona-Zahlen wohl doppelt so hoch

Die Amtsärzte gehen davon aus, dass die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland doppelt so hoch ist wie offiziell ausgewiesen. „Wir rechnen mit einer Dunkelziffer mal zwei, was die gemeldeten Corona-Fälle angeht“, sagte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Johannes Nießen, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. „Die genaue Zahl kennen wir nicht, aber nach zwei Jahren Pandemie können wir ungefähr abschätzen, wie sich die Dunkelziffer entwickelt.“ Ähnlich hatte sich Ende März Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geäußert. Er rechnet damit, dass die Zahl der tatsächlichen Neuinfektionen mehr als doppelt so hoch ist als bekannt. Experten führen die hohe Dunkelziffer unter anderem darauf zurück, dass viele Gesundheitsämter überlastet sind und längst nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Geplante Lauterbach-Entführung: Fünf Beschuldigte als Kern-Gruppe

Zum Kern der extremistischen Chatgruppe, die die Entführung von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und einen Umsturz geplant haben soll, gehören fünf Beschuldigte. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.

Vier Männer sitzen demnach in Untersuchungshaft. Ihnen werden die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat und Verstöße gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen. Zur fünften Person mache die Generalstaatsanwaltschaft aus „ermittlungstaktischen Gründen“ keine Angaben, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Koblenz.

Die Mitglieder einer bundesweiten Chatgruppe aus sogenannten Reichsbürgern und Gegnern der Corona-Politik sollen in Deutschland Sprengstoffanschläge und die Entführung von Lauterbach geplant haben. Sie waren vor einer Woche bei bundesweiten Durchsuchungen festgenommen worden.

Koblenz

Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz Geplante Lauterbach-Entführung: Fünf Beschuldigte als Kern-Gruppe

Zum Kern der extremistischen Chatgruppe, die die Entführung von Bundesgesundheitsminister Lauterbach und einen Umsturz geplant haben soll, gehören fünf Beschuldigte. Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.  mehr...

Spanien: Maskenpflicht in Innenräumen fällt

In Spanien endet heute die Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen. Das hat das Kabinett gestern beschlossen. Aber es gibt Ausnahmen – zum Beispiel in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gesundheitseinrichtungen.

Formel-1-Strecke in Shanghai wird Notlazarett

Die Formel-1-Strecke in Shanghai in China ist jetzt ein Notlazarett für Corona-Infizierte. Die örtlichen Behörden haben damit auf den Ausbruch in der Millionenmetropole reagiert. Auf den Parkplätzen an der Strecke sollen 14.000 Patienten behandelt werden. Die Formel 1 ist bis 2019 auf der Strecke gefahren – diese Saison ist kein Rennen in Shanghai geplant.

Johnson bittet in „Partygate“-Affäre um Verzeihung

Der britische Premierminister Boris Johnson hat in der „Partygate“-Affäre erneut um Verzeihung gebeten. Die britische Öffentlichkeit könne zurecht „etwas Besseres von ihrem Premierminister erwarten“, sagte der Regierungschef in seiner ersten Parlamentsansprache, seit vor rund einer Woche in der Affäre um illegale Feiern in Corona-Zeiten ein Bußgeld gegen ihn verhängt worden war. Die Opposition betonte ihre Rücktrittsforderungen. Er sei damals nicht davon ausgegangen, dass er etwas Falsches tue, bekräftigte Johnson. „Das war mein Fehler und ich entschuldige mich vorbehaltlos dafür.“ Gleichzeitig bekräftigte er, vor allem auch wegen des derzeitigen russischen Angriffskriegs in der Ukraine im Amt bleiben zu wollen.

Datenschutzbeauftragte: Corona-Daten löschen

Nach Ende der meisten Corona-Beschränkungen müssten Unternehmen und Behörden die damit verbundenen Daten ihrer Mitarbeiter löschen – das fordert die niedersächsische Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel. Es geht vor allem um die Zutrittskontrollen, die im Zusammenhang mit der 3G-Regel in vielen Firmen galten. Thiel hat unangemeldete Kontrollen angekündigt.

Ullmann fordert weitere Corona-Aufklärungskampagne

Die Zahl der Corona-Fälle in Deutschland ist weiter rückläufig. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz heute Morgen mit knapp 770 an, vor einer Woche lag sie noch bei fast 810. Angesichts von Warnungen, dass die Ansteckungszahlen im Herbst wieder steigen könnten, forderte der FDP-Gesundheitspolitiker Ullmann im Morgenmagazin von ARD und ZDF jedoch eine weitere Aufklärungskampagne:

US-Gericht kippt Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln

In den USA gilt vorerst landesweit keine Corona-Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln mehr. Eine Bundesrichterin erklärte die Regelung für ungültig. Die nationale Gesundheitsbehörde CDC habe mit der entsprechenden Verfügung ihre Befugnisse überschritten, hieß es in der veröffentlichten Entscheidung der Richterin aus dem Bundesstaat Florida. Das Verfahren für solche Vorschriften sei nicht eingehalten worden. Das Gericht in Tampa hob die Regelung auf und verwies sie zurück an die Gesundheitsbehörde. Vorerst müssen Passagiere in Flugzeugen, Zügen und anderen Verkehrsmitteln daher keine Masken mehr tragen.

Heftige Kritik an Lauterbach wegen „Killervariante“

Die Äußerungen von Bundesgesundheitsminister Lauterbach zu einer möglichen hochansteckenden und gefährlichen Omikron-Variante haben teils harsche Kritik ausgelöst. Lauterbach hatte von einer „Killervariante“ gesprochen, die sich bis zum Herbst entwickeln könnte. Eugen Brysch von der Stiftung Patientenschutz forderte, Lauterbach solle apokalyptische Prophezeiungen unterlassen. Der Hamburger Virologe Jonas Schmidt-Chanasit sagte, der Begriff sei unwissenschaftlich und führe nur zu Verunsicherung. Außerdem halte auch die Weltgesundheitsorganisation WHO das Szenario für sehr unwahrscheinlich.

Was sind eigentlich diese #Killervarianten ? Ich habe diese Beschreibung für #Coronavirus Varianten bisher weder bei der @WHO noch @ECDC_EU oder @CDCgov gefunden. https://t.co/AIKPVjqCQK via @tonline

Auch aus der Politik kam Kritik: Diese Formulierung sei ein aussichtsreicher Kandidat für das Unwort des Jahres, schrieb die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (Grüne) auf Twitter. Der CDU-Gesundheitspolitiker Erwin Rüddel forderte – auch auf Twitter – Lauterbach solle nicht das Grauen verbreiten.

#Killervariante ist ein aussichtsreicher Kandidat für das #Unwort des Jahres. #unwortdesjahres #Lauterbach

USA kündigen Treffen zum Kampf gegen Corona an

Die USA haben – unter anderem gemeinsam mit Deutschland – ein weltweites Krisentreffen für den Kampf gegen die Corona-Pandemie angekündigt. Laut Weißem Haus in Washington findet die virtuelle Veranstaltung am 12. Mai statt. Ziel sei, die Anstrengungen bei der Bekämpfung des Virus zu verdoppeln. Unter anderem solle es um die weltweite Impfkampagne gehen. Ein ähnliches Treffen hatte es bereits letzten September gegeben.

RKI: Sieben-Tage-Inzidenz bei 808,8

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist weiter gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab sie heute früh mit 808,8 an. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter etwa 20.500 neue Infektionen und 11 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus.

Bei den Werten ist zu berücksichtigen, dass einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, am Wochenende zum Beispiel Baden-Württemberg, Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen nicht oder nicht vollständig. Auch an Feiertagen sind weniger Meldungen zu erwarten. Das wiederum führt zu Nachmeldungen an Folgetagen. Ein Vergleich von Tageswerten wird damit zunehmend schwierig.

Zudem gehen Experten seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik.

Brasiliens Regierung will Corona-Notstand aufheben

Die brasilianische Regierung will nach zwei Jahren den Corona-Notstand in den nächsten Tagen aufheben. Das sei dank einer Verbesserung der Infektionszahlen, der Impfquote und der Kapazitäten des Gesundheitssystems möglich, sagte Gesundheitsminister Marcelo Queiroga. Durch den Notstand konnten Impfstoffe mit Notzulassung verwendet und Medikamente ohne öffentliche Ausschreibung gekauft werden.

Brasilien hat fast 662.000 Corona-Tote verzeichnet. Präsident Jair Bolsonaro steht in der Kritik, weil er strenge Maßnahmen zur Eindämmung des Virus lange ablehnte, das Virus verharmloste, Impfzweifel geweckt und Medikamente ohne wissenschaftlich nachgewiesene Wirksamkeit empfohlen hatte.

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 834,3

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist vor dem Hintergrund der Osterfeiertage erneut gesunken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Morgen mitteilte, liegt der Wert nun bei 834,3. Am Vortag hatte er noch 876,5 betragen, vor einer Woche lag er bei 1.097,9.

Das RKI hatte bereits darauf hingewiesen, „dass es aufgrund der Feiertage und Ferien und der damit verbundenen geringeren Test-, Melde- und Übermittlungsaktivität kurzfristig zu einer erhöhten Untererfassung der Fälle im Meldesystem kommen kann“. Dementsprechend könnten die offiziellen Fallzahlen sinken, obwohl sich tatsächlich mehr Menschen anstecken.

Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilte, lag die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen binnen 24 Stunden heute bei 39.784 – nach 37.568 am Vortag und 55.471 Neuinfektionen vor einer Woche. Binnen 24 Stunden wurden laut RKI zudem dreizehn weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.

Lauterbach erwartet Omikron-Impfstoff im September

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) will mit Impfstoff-Bestellungen im großen Stil drohende Corona-Wellen im Herbst bekämpfen. „Wir besorgen Impfstoff, der vor den Omikron-Varianten schützt. Den erwarten wir im September“, sagte Lauterbach der Bild am Sonntag. „Impfstoff gegen Delta-Varianten haben wir schon. Unser Ziel ist, möglichst genug Impfstoff für jeden Bürger zu haben, egal welche Variante kommt.“ Lauterbach warnte zugleich vor einer möglichen „Killer-Variante“ noch in diesem Jahr: „Es entwickeln sich gerade diverse Omikron-Subvarianten, die für mich Anlass zur Besorgnis sind. Die Abstände, in denen neue Varianten die alten ablösen, werden immer kürzer. Das bedeutet, dass wir uns immer schlechter auf die Mutationen vorbereiten können“, sagte er der Zeitung. Es sei „durchaus möglich, dass wir eine hochansteckende Omikron-Variante bekommen, die so tödlich wie Delta ist. Das wäre eine absolute Killer-Variante.

Shanghai: Zahl der Corona-Infizierten sinkt nicht

Auch nach mehreren Wochen Ausgangssperre meldet Chinas größte Stadt Shanghai keinen Rückgang der Zahl der Corona-Infizierten. Wie die nationale Gesundheitskommission am Sonntag bekannt gab, wurden innerhalb der letzten 24 Stunden für das Stadtgebiet 24.820 Infektionen registriert. Ein Großteil der infizierten Menschen hatten laut den offiziellen Daten keine Symptome. Shanghai steht im Mittelpunkt der größten Corona-Welle, die das Land seit Ausbruch der Pandemie vor zwei Jahren erlebt hat. Seit mehreren Wochen darf ein Großteil der rund 26 Millionen Einwohner ihre Wohnungen nicht mehr verlassen.

Corona-Inzidenz in Deutschland wieder unter 1.000

Zum ersten Mal seit mehreren Monaten liegt die Corona-Inzidenz in Deutschland wieder unter 1.000. Laut Robert-Koch-Institut haben sich in den letzten sieben Tagen statistisch gesehen rund 877 von 100.000 Einwohnern neu angesteckt. Gestern lag der Wert noch bei 1.002. Diese Sieben-Tage-Inzidenz gilt bei Vielen als wichtiges Zeichen dafür, wie sich die Corona-Lage entwickelt. Sie hat allerdings im Laufe der Pandemie unter Beobachtern aus der Politik teilweise an Bedeutung verloren.

Österreich lockert Corona-Regeln

In Österreich gelten von heute an gelockerte Corona-Regeln. Hintergrund ist der Rückgang der Sieben-Tage-Inzidenz. Deshalb gilt nun eine lockerere Maskenpflicht. Urlauber sollten aber weiterhin FFP2-Masken dabei haben, denn sie muss noch im sogenannten lebensnotwendigen Handel getragen werden. Dazu gehören zum Beispiel Supermärkte, Apotheken und Tankstellen.

Umfrage: Viele fühlen sich schlapper als vor der Pandemie

Fast jeder Dritte in Deutschland fühlt sich laut einer Umfrage jetzt weniger fit als vor der Corona-Pandemie. In der Umfrage „Fitness 2022“ der Krankenkasse pronova BKK sagte dagegen etwas mehr als die Hälfte der Befragten, dass sie sich gleich fit fühlten. Rund jeder Fünfte schätzt sich demnach sogar als fitter ein.

Mysteriöse Hepatitis bei Kindern: Corona-Zusammenhang möglich

In Großbritannien sind nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei Kindern Dutzende Fälle akuter Hepatitis unklarer Herkunft aufgetreten. Die Hepatitisviren A, B, C, E und D seien nach Laboruntersuchungen ausgeschlossen worden, berichtete die WHO am Freitag in Genf. In mehreren Fällen seien bei den Kindern eine Corona-Infektion oder Adenoviren oder beides nachgewiesen worden. Ob dies der Auslöser sei, sei aber bislang unklar. Die WHO rief alle Länder auf, wachsam zu sein, um mögliche Fälle zu erkennen.

Atemtestgerät gegen Corona in den USA zugelassen

In den USA hat die Arzneimittelbehörde FDA den ersten Atemtest zum Erkennen von Corona-Infektionen notfallzugelassen. In einer Pressemitteilung hieß es, der Test liefere innerhalb von drei Minuten ein Ergebnis. Die Zuverlässigkeit liege bei mehr als 90 Prozent. Das Gerät ist etwa so groß wie ein Handgepäckstück und soll in Arztpraxen, Krankenhäusern und mobilen Teststationen eingesetzt werden.

Gesamtzahl der Corona-Fälle steigt auf über 500 Millionen

Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Fälle hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Marke von einer halben Milliarde überschritten. Bis zum Abend seien 500,10 Millionen Infektionen gemeldet worden, teilte die WHO mit. 6,19 Millionen Menschen seien weltweit im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Die meisten Infektionen wurden demnach in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent registriert.

RKI mahnt weiter zu Vorsicht

Obwohl sich die Corona-Lage weiter entspannt, hat das Robert-Koch-Institut (RKI) vor den Osterfeiertagen Vorsicht angemahnt. Der Infektionsdruck bleibe sehr hoch. Innerhalb einer Woche seien mehr als eine Million Fälle an das RKI übermittelt worden. Der weitere Pandemie-Verlauf hänge wesentlich davon ab, dass sich die meisten Menschen umsichtig und rücksichtsvoll verhielten. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist im Wochenvergleich laut RKI um 24 Prozent gesunken.

Sicher, aber teuer Wie komme ich an einen kostenlosen PCR-Test?

Ein PCR-Test ist der sicherste Test, um eine Corona-Infektion nachzuweisen, aber eben auch der teuerste. In einigen Fällen gibt es ihn aber auch kostenlos.  mehr...

Scholz und Faeser zu Lauterbach-Entführungsplänen

Nach der Zerschlagung einer rechtsextremistischen Chatgruppe hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sich für ein weiteres entschiedenes Vorgehen der Behörden ausgesprochen. Auf Twitter schrieb Scholz: „Wir werden die Feinde unserer Demokratie mit allen Mitteln des Rechtsstaats bekämpfen.“ Zugleich erklärte er sich solidarisch mit Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Meine Solidarität gilt @Karl_Lauterbach: Jeder in Deutschland darf seine Meinung sagen. Aber unsere Freiheitsrechte haben Grenzen. Und die sind überschritten, wenn mit Gewalt gedroht wird. Wir werden die Feinde unserer Demokratie mit allen Mitteln des Rechtsstaats bekämpfen. https://t.co/nJRWm3NLNH

Ähnlich äußerte sich am Abend Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Als Demokratinnen und Demokraten lasse man sich davon nicht einschüchtern. Nach Angaben der Ermittler hatte die Chatgruppe mit dem Namen „Vereinte Patrioten“ unter anderem geplant, Lauterbach zu entführen. Insgesamt vier Verdächtige in dem Fall sind festgenommen worden. Einer der beiden Hauptverdächtigen stammt aus Neustadt an der Weinstraße in der Pfalz.

Rheinland-Pfalz

Ein Hauptbeschuldigter aus Rheinland-Pfalz Telegram-Chatgruppe plante offenbar Anschläge und Entführung von Lauterbach

Bundesweit sind Ermittler gegen Mitglieder von Telegram-Gruppen vorgegangen. Sie sollen Sprengstoffanschläge und die Entführung von Gesundheitsminister Lauterbach geplant haben.  mehr...

Studie zu Booster-Impfung bei Kindern

Eine Booster-Impfung mit Biontech sorgt einer Studie zufolge bei Kindern zwischen fünf und elf Jahren für signifikantren Schutz gegen die Corona-Variante Omikron. Die Blutanalyse zeigte einen 36-fachen Anstieg der Omikron-Antikörper, wie die Firmen mitteilten. Die Pharmafirmen planen daher, in den kommenden Tagen eine Notfallzulassung für eine dritte Impfdosis für die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen zu beantragen. Weitere Anträge bei globalen Zulassungsbehörden, einschließlich der Europäischen Arzneimittelagentur, sollen folgen.

Offenbar Sprengstoffanschläge und Entführung von Lauterbach geplant

Bundesweit sind Ermittler gegen Mitglieder mehrerer Telegram-Chatgruppen vorgegangen. Nach Informationen von Report Mainz planten sie offenbar Sprengstoffanschläge und die Entführung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).

Coronapolitik wird zunehmend durch Staatsfeinde missbraucht. Durch Gewalt soll Demokratie beschädigt werden. Danke an Ermittler und BKA, die mir halfen. Gegner und Befürworter meiner Arbeit will ich auch weiter zusammenführen. Aber Gewalt weiche ich nicht https://t.co/i65Ptwuk3d

SWR-Reporter Stefan Böhnke über Lauterbachs Reaktion:

Logo SWR3 (Foto: SWR, SWR)

Nachrichten Was sagt Lauterbach zu den Drohungen?

Dauer

Lauterbach will sich von mutmaßlichen Entführungsplänen nicht einschüchtern lassen. Dem Springer Verlag sagte er, der Vorfall zeige die Zerrissenheit unserer Gesellschaft. Ziel seiner Politik bleibe es, diese Spaltung zu überwinden und Vertrauen zurückzugewinnen.

Barmer: So viele Versicherte in RLP krankgeschrieben wie noch nie

In Rheinland-Pfalz sind nach Angaben der Krankenversicherung Barmer noch nie so viele ihrer Versicherten wegen Corona krankgeschrieben gewesen wie in der vorletzten März-Woche. Statistisch gesehen konnten deshalb 219 von 10.000 ihrer Versicherten nicht arbeiten, so die Barmer. Das seien rund vier Mal so viele wie zu Spitzenzeiten der ersten Corona-Wellen. Rheinland-Pfalz lag damit Ende März im Mittelfeld der Bundesländer.

Pfizer: Omikron-Impfstoff bis Herbst

Pfizer-Chef Albert Bourla rechnet möglicherweise bis zum Herbst mit einem neuen Impfstoff, der sowohl gegen die Omikron-Variante als auch gegen weitere Varianten schützt. „Es ist einfach, etwas nur gegen Omikron zu tun“, erklärt Bourla auf einer Veranstaltung des Pharmaverbands IFPMA. Wissenschaftlich und technisch anspruchsvoller sei es, einen effektiven Impfstoff gegen alle bisher bekannten Varianten zu entwickeln, so dass man nicht verschiedene Impfstoffe für verschiedene Varianten brauche. Er hoffe, dass ein solcher Impfstoff bis zum Herbst zur Verfügung stehe. Was die Welt nach den Worten von Bourla aber „wirklich braucht“, sei ein Impfstoff, der ein Jahr lang wirke, da die Menschen mit weiteren Auffrischimpfungen impfmüde würden. „Daran arbeiten wir.“ Technisch sei dies aber sehr herausfordernd, was an der Natur des Virus liege.

Xi: Keine Corona-Lockerungen in China

Für China gibt es nach Angaben von Präsident Xi Jinping keinen Grund für Corona-Lockerungen. China müsse seine strikte Politik der Covid-Bekämpfung fortsetzen und sich gleichzeitig bemühen, die Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft zu minimieren, sagte der Präsident einem Bericht des staatlichen Radios zufolge. Sobald ein Corona-Herd entdeckt wird, riegeln Chinas Behörden ganze Städte ab und zitieren die Bevölkerung zu Massentests. Die Null-Covid-Strategie hat weitreichende Auswirkungen auf die ohnehin schon brüchigen Lieferketten weltweit.

Schweiz lässt Novavax-Impfstoff zu

Die Schweiz hat den Covid-19-Impfstoff des US-Biotechnologieunternehmens Novavax zugelassen. Die Zulassungsbehörde Swissmedic gab das Vakzin Nuvaxovid zum Einsatz für Personen ab 18 Jahren frei. Es ist der vierte zugelassene Corona-Impfstoff in der Schweiz.

Griechenland-Urlauber: Keine Masken im Sommer

Griechenland-Urlauber müssen während ihres Aufenthalts im Sommer keine Masken in Innenräumen tragen oder etwa Impf-Ausweise in Restaurants präsentieren. Die Regierung in Athen teilte mit, dass die Auflagen zum Schutz der Bevölkerung vor dem Virus während der Sommer-Saison ausgesetzt werden. Die Entscheidung stehe im Einklang mit dem Rat von Experten, sagt Gesundheitsminister Thanos Plevris. Die ersten Lockerungen treten demnach zum 1. Mai in Kraft, bis zunächst zum 31. August. Im September solle dann entschieden werden, ob wieder neue Auflagen gebraucht würden. Die Sommer-Saison mit ihrem Ansturm von Touristen ist wichtig für die griechische Wirtschaft.

Shanghai: Harte Strafen bei Verstößen gegen Corona-Regeln

Die chinesische Stadt Shanghai droht mit harten Strafen bei Verstößen gegen Corona-Regelungen. „Diejenigen, die gegen die Bestimmungen verstoßen, werden von den Organen der öffentlichen Sicherheit streng nach dem Gesetz behandelt“, teilt die Polizeibehörde der Stadt mit. Genauere Angaben zu den Strafen machte die Behörde allerdings nicht. Die Polizei hat beispielsweise ein Fahrverbot für Autos verhängt. Weil China eine „Kein-Covid-Strategie“ verfolgt, sind die Bewohner außerdem aufgerufen worden, ihre Wohnungen und Häuser nicht zu verlassen.

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 176.303 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 38.682 Fälle weniger als am Mittwoch vor einer Woche, als 214.985 positive Tests gemeldet wurden. Insgesamt liegt damit in Deutschland die Zahl der bestätigten Infektionen bei mehr als 23 Millionen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 1.044,7 von 1.087,2 am Vortag. 361 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 1.32.378.

Kritik an Lauterbach: Fehler bei Impfstoffbeschaffung

Wegen der drohenden Vernichtung von Millionen Corona-Impfdosen kritisiert der CDU-Gesundheitspolitiker Georg Kippels Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Der habe zum Jahreswechsel ohne begründeten Anlass Impfstoff gehortet, von dem jetzt große Mengen zu verfallen drohten, sagte Kippels den Funke Zeitungen. Das widerspreche der internationalen Verantwortung Deutschlands, auch für den globalen Süden gesundheitliche Versorgung zu ermöglichen. Das Gesundheitsministerium hatte angekündigt, dass bis Ende Juni möglicherweise rund drei Millionen Impf-Dosen vernichtet werden müssen. Man habe momentan mehr Corona-Impfstoff zur Verfügung, als genutzt werde oder gespendet werden könne.

Zählung: Fast eine halbe Milliarde Menschen hatte Corona

Weltweit haben sich nachweislich mehr als 497,6 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Danach starben mehr als 6,57 Millionen Menschen mit oder an dem Virus. Die Dunkelziffer dürfte Experten zufolge deutlich größer sein. Die höchsten Zahlen weisen die USA auf. Dort wurden über 80,4 Millionen Ansteckungsfälle registriert. Rund 987.000 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. Dieses wurde erstmals im Dezember 2019 im chinesischen Wuhan nachgewiesen, von wo aus es sich weltweit verbreitete.

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