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Jutta Kaiser
Werner Eckert
INTERVIEW
Kevin Frisch

Warum steigen die Gaspreise in Deutschland? Wie will der Staat entlasten? Und was können Verbraucher tun? Hier gibt es Antworten.

Gaskrise: Was ist das Problem und wer ist betroffen?

Aus für Gasumlage – Gaspreisbremse kommt

Die Bundesregierung hat sich dazu entschieden, auf die geplante Gasumlage zu verzichten. „Sie wird nicht mehr gebraucht“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz in einer Pressekonferenz. Russland setze seine Energielieferungen als Waffe ein. Spätestens seit den Beschädigungen an der Pipeline in der Ostsee könne man sagen: „Auf absehbare Zeit wird Gas aus Russland nicht mehr geliefert werden.“ Die Ampel-Koalition hat sich aber auf eine Gaspreisbremse geeinigt.

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Welche Hilfen gibt es vom Staat?

Die bisherigen staatlichen Hilfen für die Verbraucher seit Beginn des Ukraine-Kriegs summieren sich laut Bundeskanzler Olaf Scholz auf 30 Milliarden Euro. Verbraucher und Firmen zahlen seit Juli keine EEG-Umlage mehr über die Stromrechnung. Den deutlichen Anstieg der Strompreise gleicht das zwar nicht aus. Doch es profitiert jeder, der Strom bezahlt.

Einmalzahlungen und Unterstützung des Staates bislang

Fast jeder, der in Deutschland arbeitet, bekommt im September einmalig mit der Lohnzahlung 300 Euro, um die hohen Preise für die Energiekosten abzufedern. Das Geld wird mit dem Gehalt ausgezahlt, dementsprechend zahlt man darauf auch Steuern. Letztlich bekommen Bürger mit hohen Einkommen dadurch weniger als diejenigen mit wenig Geld. Zum 1. Dezember sollen auch Rentner eine Einmalzahlung von 300 Euro erhalten, Studierende bekommen 200 Euro.

Das Kindergeld wird einmalig um 100 Euro pro Kind aufgestockt. Das Geld sollte schon auf dem Konto sein, da es kurz nach dem Juli-Kindergeld ausgezahlt wurde. Der Bonus wird bei Sozialleistungen nicht als Einkommen angerechnet, dadurch profitieren auch Bezieher von SGB-II-Leistungen.

Tankrabatt als Hilfe vom Staat

Von Juni bis August wurde die Energiesteuer auf Sprit auf die europäischen Mindestsätze gesenkt. Für Benzin reduzierte sich der Steuersatz um 29,6 Cent pro Liter, für Diesel um 14,0 Cent pro Liter. Laut Studien wurde das weitgehend an die Verbraucherinnen und Verbraucher weitergegeben.

9-Euro-Ticket für Bahnreisende

Für die gleichen drei Monate konnten die Bundesbürger Bahntickets für 9 Euro im Monat kaufen. Diese können in allen Nahverkehrszügen bundesweit genutzt werden - für den Weg zur Arbeit, genauso wie in den Urlaub oder für den Wochenendtrip.

Steuerliche Entlastungen

Rückwirkend zum 1. Januar gibt es steuerliche Entlastungen:

  • Der Grundfreibetrag, bis zu dem man keine Einkommensteuer zahlen muss, steigt auf 10.347 Euro.
  • Die Werbungskostenpauschale steigt auf 1.200 Euro.
  • Fernpendler können außerdem pro Kilometer drei Cent mehr Pendlerpauschale anrechnen.

Diese Entlastungen werden erst nach der Steuererklärung für dieses Jahr für die Bürger spürbar.

Weitere Entlastungen vom Staat

Erwachsene, die Hartz IV oder Arbeitslosengeld II bekommen, müssten im Juli eine Einmalzahlung von 200 Euro erhalten haben – als Zuschuss wegen gestiegener Preise. Wer Arbeitslosengeld I erhält, bekam 100 Euro.

Zuschuss zu Heizkosten

Außerdem wurde der staatliche Zuschuss zu den Heizkosten für Geringverdienende aufgestockt. Wohngeldbeziehende, die allein leben, erhalten 270 Euro, Zwei-Personen-Haushalte 350 Euro, für jeden weiteren Mitbewohner gibt es 70 Euro dazu. Studierende mit Bafög, Beziehende von Aufstiegs-Bafög und Berufsausbildungsbeihilfe erhalten pauschal 230 Euro. Laut Bundesregierung soll der Zuschuss im Sommer ausgezahlt werden, zuständig sind die Bundesländer. Deshalb ist der Auszahlungszeitpunkt unterschiedlich.

Zocken uns die Vermieter jetzt schon mit der Nebenkostenabrechnung ab?

Da flattert die Nebenkostenabrechnung für 2021 ins Haus und der Vermieter verlangt plötzlich 50, 60 oder 80 Euro mehr. Der Grund: Energie wird wegen Inflation und hohem Gaspreis teurer. Aber darf ein Vermieter denn überhaupt so einfach die Nebenkosten erhöhen? Und wenn ja, wie viel?

Theoretisch könne ein Vermieter jederzeit die Nebenkosten erhöhen, wenn der Mieter zustimmt, erklärt Melanie Weber-Moritz. Sie ist Bundesdirektorin des Deutschen Mieterbunds, der sich für die Rechte von Mietern einsetzt. Allerdings, schränkt sie ein, darf das nicht einfach grundlos passieren. Es brauche einen konkreten Anlass und auch die Höhe der Erhöhung müsse angemessen sein.

Heizkosten: Wie viel dürfen die Vermieter bei der Nebenkostenabrechnung aufschlagen?

Konkrete Richtwerte, wie viel allerdings „angemessen“ bedeutet, gäbe es nicht, sagt Weber-Moritz. Ihrer Meinung nach sollte man sehr hellhörig werden, wenn sich die Nebenkosten mehr als verdoppeln. Sie berichtet von Fällen, mit geplanten Erhöhungen von 500 Prozent, was natürlich jenseits von „angemessen“ liegt. Weber-Moritz empfiehlt im Zweifelsfall den örtlichen Mietverein alles überprüfen zu lassen. Und auch das Gespräch mit dem Vermieter könne man natürlich suchen. Beispielsweise um auf einen eventuell günstigeren Gasanbieter hinzuweisen.

Doch mit wie viel müssen wir konkret rechnen? „Wir gehen schon davon aus, dass es mindestens eine Verdoppelung, gegebenenfalls auch eine Verdreifachung der Heizkosten geben kann“, sagt Weber-Moritz. Das einzige was dagegen helfe ist, was viele Verbraucher schon tun: Energie sparen.

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Gasmangel oder Gaspreiskrise: Was bedeutet das für mich?

Dirk Vogeley, Geschäftsführer der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur, sieht im Moment zwei Probleme, vor denen wir in Deutschland stehen:

  1. Gasmangel
  2. Gaspreiskrise

Bezüglich des Gasmangels ist er der Meinung, „wir werden nicht auf Null fahren“. Den Gasspeicher zeigt die Bundesnetzagentur tagesaktuell an. Hier ist zu sehen, dass wir derzeit (Stand: 17.08.2022) bei einem Gesamtspeicherfüllstand von 77,3% liegen.

Was sicherlich nicht nur Dirk Vogeley sondern vielen Verbrauchern gerade mehr Sorgen bereitet ist die Gaspreiskrise. Durch den vorangegangenen milden Winter haben wir einen geringeren Gasverbrauch als im Vorjahr. Nach der Berücksichtigung der Temperaturen liegt die Einsparung bei rund 5%. Aber wer verbraucht eigentlich das ganze Gas? Derzeit ist die Aufteilung wie folgt:

  • Platz 1: Industrie mit rund 36% des gesamten Gas-Einsatzes
  • Platz 2: Haushalte mit rund 26%
  • danach folgen Stromversorgung und Fernwärme, die auch mit Gas betrieben werden mit 14%.

 Die Einsparung in der Industrie ist damit natürlich sinnvoll und bereits von der Politik gefordert. Aber nicht nur die Politik, sondern auch die Betriebe selbst sind darauf bedacht, wo und wie sie Gas einsparen können, so Vogeley. Weitere Einsparmaßnahmen nehmen derzeit bereits Kommunen vor: In Karlsruhe haben städtische Gebäude bereits die Klimaanlagen abgeschaltet und verzichten auf warmes Wasser im Sanitärbereich sowie die Außenbeleuchtung der Gebäude. Aber auch hier seien die angestrebten 20% Einsparung mit diesen Maßnahmen noch nicht erreicht.

Was können wir also alle tun? „Einsparen, wo es nur geht“, sagt Vogeley. Aber wir seien es einfach nicht mehr gewohnt zu sparen. Die aktuelle Situation erfordere das jedoch: 20 - 30% Einsparung seien auch in Privathaushalten von Nöten. Bei den Einsparungen können sogenannte Heizchecks oder der Blick auf die Heizkurve nicht schaden, so Vogeley. Hier seien oftmals die Standardeinstellungen der Hersteller nicht abgestimmt auf die eigenen Bedürfnisse. Zudem rät er auch Mietern, sich mit dem Vermieter in Verbindung zu setzen und sich danach erkundigen, ob die Heizungsanlage eventuell neu eingestellt werden kann.

Was versteht man unter Gasknappheit?

Weltweit gesehen ist Gas nicht knapp – es gibt Gasvorkommen in vielen Ländern: neben Russland unter anderem auch in den USA, Norwegen, China, Algerien und dem Iran. Es ist allerdings nicht einfach, das Gas von überall her in andere Länder zu transportieren.

Deutschland ist dabei mehr als andere Länder abhängig von Lieferungen aus Russland. Unser Land hat seinen Bedarf lange Zeit zu einem großen Teil aus Russland gedeckt, über die Ostsee-Pipeline Nord Stream 1. Über sie kann der Rohstoff theoretisch einfach und sicher nach Europa importiert werden. Seit Anfang September fließt aber kein Gas mehr durch Nord Stream 1, Russland nennt technische Probleme, diese Darstellung wird vom Westen aber bezweifelt. Nord Stream 2 wurde nie in Betrieb genommen. Zudem wurden die die Pipelines Nord Stream 1 und Nord Stream 2 zuletzt beschädigt. Westliche Sicherheitsbehörden gehen von Sabotage aus:

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Aktuell verbraucht Deutschland weniger Gas als insgesamt aus verschiedenen Ländern importiert wird. Im Winter, wenn der Gasverbrauch stark steigen wird, um zu heizen, könnten aber Probleme drohen. Sollte eine sogenannte „Gasmangellage“ eintreten, würde das Gas nicht mehr für Gesamtdeutschland reichen und müsste rationiert werden. Private Haushalte sollen bevorzugt beliefert werden.

Welche Bedeutung haben Gasspeicher für die Versorgung in Deutschland?

Die Speicher gleichen Schwankungen beim Gasverbrauch aus und bilden damit eine Art Puffersystem für den Gasmarkt. Deutschland hat größere Speicherkapazitäten als andere Länder – das hat geologische Gründe wie etwa das Vorkommen von Salzgestein, in dem sich Gas lagern lässt. Im Norden Deutschlands gibt es mehr Speicher, den größten in Rehden in Niedersachen. In Rheinland-Pfalz gibt es einen Gasspeicher im pfälzischen Frankenthal, in Baden-Württemberg steht jeweils einer in Sandhausen im Rhein-Neckar-Kreis und einer bei Wilhelmsdorf in Oberschwaben.

In welcher Region ein Gasspeicher steht, ist nach Angaben der Initiative Energien Speichern e.V. im Grunde unerheblich für die Versorgung, solange keine Engpässe in den Gasnetzen auftreten. Allerdings ist die Kapazität der Netze beschränkt: Gas könne nicht beliebig transportiert werden. Ein voller Speicher vor Ort und damit kurze Wege könnten also Netzengpässen vorbeugen oder sie auflösen.

Die Bundesregierung hat für alle deutschen Speicher das Ziel gesetzt, dass sie zum 1. November 2022 zu 95 Prozent gefüllt sein sollen. Diese Gasmenge entspricht in etwa dem bundesweiten Verbrauch von Januar und Februar dieses Jahres. Das bedeutet: Auch volle Gasspeicher würden laut Bundesnetzagentur voraussichtlich nicht ausreichen, um über den gesamten Winter zu kommen. Unter anderem Industrie und Haushalte werden Gas einsparen müssen, außerdem versucht Deutschland, zum Jahreswechsel mehrere Flüssiggasterminals an den Start zu bringen.

Könnte Biogas einen Teil der Gasimporte ersetzen?

Biogas kann importiertes Erdgas oder Flüssiggas nicht komplett ersetzen. Es könnte aber dazu beitragen, dass weniger Gas dazu genutzt wird, Strom zu erzeugen. Gas ist in diesem Zusammenhang wertvoll, weil es flexibel und schnell in Zeiten eingesetzt werden kann, in denen der Bedarf nicht aus anderen Quellen gedeckt werden kann. Rund zehn Prozent des Gasverbrauchs in Deutschland wurden zuletzt für die Stromproduktion verwendet.

Theoretisch könnte die Hälfte davon durch Biogas ersetzt werden. Dafür müssten allerdings Rahmenbedingungen und Abläufe verändert werden. Strom aus Biogas wird derzeit vor allem von Landwirten in Blockheizkraftwerken erzeugt. Das passiert allerdings kontinuierlich und nicht zu den Zeiten, in denen Gasstrom momentan gebraucht wird. Dazu kommt, dass es bisher nur wenige Anlagen gibt, die Biogas so aufbereiten können, dass es ins öffentliche Gasnetz eingespeist werden könnte. Dafür müsste man sehr viel investieren. Das würde sich erst in zehn oder 20 Jahren rechnen.

Warum steigen die Gaspreise?

Das hat verschiedene Gründe. Schon seit Jahren steigt die Nachfrage nach Gas auf dem Weltmarkt; unter anderem durch China. Das Land muss Treibhaus-Emissionen reduzieren und setzt deshalb zunehmend auf Gas. Allgemein hat der wirtschaftliche Aufschwung nach vielen Lockdowns in der ersten Hälfte der Corona-Pandemie zu einem größeren Gasverbrauch geführt. Netzentgelte für den Transport innerhalb von Deutschland stiegen in den letzten Jahren kontinuierlich an und auch der Umstieg von Kohle auf Gas in der deutschen Stromindustrie hat die Preise steigen lassen.

Der gravierendste Faktor ist zurzeit aber der Ukraine-Krieg. Während Deutschland 2021 noch 55 Prozent des Gases aus Russland importiert hat, fließt aktuell kein Gas mehr durch die Pipeline Nord Stream 1. Eigentlich besteht vertraglich eine Lieferpflicht. Die geringere Menge an verfügbarem Gas und die höhere Nachfrage sorgen für die steigenden Preise, wie wir sie im Moment erleben.

Wie setzt sich der Gaspreis zusammen?

Der Gaspreis setzt sich aus drei großen Bereichen zusammen. Das sind die Netzentgelte, die Gasbeschaffung/der Vertrieb und Steuern sowie Abgaben.

  1. Die Netzentgelte sind gesetzlich reguliert. Sie werden erhoben, um das Gasnetz betreiben, warten und ausbauen zu können.
  2. Die Steuern und Abgaben sind staatlich festgelegt. Fällig sind die CO2-Steuer, Erdgas- und Umsatzsteuer und die Konzessionsabgabe. Bis Juli 2022 war in diesem Bereich noch die EEG-Umlage dabei. Sie fällt zwar weg, dafür wird ab Oktober die Gasumlage dazukommen.
  3. Der größte Teil des Gaspreises hängt vom Markt ab. Darunter fällt die Gasbeschaffung, der Vertrieb und der Service der Gasanbieter. Im Januar 2022 hat dieser Teil 61 Prozent des Gaspreises ausgemacht.

Wie viele Haushalte nutzen Gas?

Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) ist Erdgas mit 45,5 Prozent der in Deutschland am häufigsten zum Heizen genutzte Energieträger in Wohnungen. Die Marktanteile sind in den 16 Bundesländern allerdings unterschiedlich, was zum Beispiel topografische, aber auch historische Gründe hat:

Erdgas ist traditionell aufgrund der heimischen Förderung in Niedersachsen weit verbreitet, aber auch in Rheinland-Pfalz erreichen die Erdgas-Heizungen Marktanteile von über 50 Prozent. In Baden-Württemberg liegt ihr Anteil dagegen nur bei rund 37 Prozent. Hier ist das Gasnetz weniger dicht ausgebaut, stattdessen sind Öl-Zentralheizungen weiter verbreitet – genauso wie Einzelheizungen – unter anderem Holz-Pellet-Öfen. Ihr Anteil von etwa 10 Prozent dürfte auf das Erneuerbare-Wärme-Gesetz zurückzuführen sein. Es verpflichtet Eigentümer beim Austausch der Heizungsanlage dazu, erneuerbare Energien einzusetzen.

Betrifft die Gaskrise nur Haushalte, die mit Gas heizen oder kochen?

Nein, sie betrifft alle Menschen, denn aus Gas wird zu einem Teil auch Strom gemacht. Das ist wahnsinnig teuer. Deswegen versucht man, auf andere Brennstoffe auszuweichen – zum Beispiel auf Kohle. Aber: Das bedeutet, die Nachfrage nach Kohle steigt – und auch das treibt die Preise.

Dazu kommt: Man kann Gaskraftwerke nicht komplett ersetzen. Noch nicht. Denn in unser Stromnetz muss vereinfacht gesagt immer genau so viel eingespeist werden, wie in dem Moment auch verbraucht wird. Das hat technische Gründe.

Und dann ist es so: Die Energie mit den niedrigsten Produktionskosten kommt zuerst zum Einsatz: Also normalerweise zuerst Wind und Sonne. Danach Atomkraft, Braunkohle, Steinkohle. Aber die Menge an Strom, die aus diesen Quellen produziert wird, die schwankt. Wenn in manchen Stunden mehr Strom gebraucht wird, dann greift man auf Gaskraftwerke zurück.

Und jetzt wird es richtig kompliziert: Der Börsenpreis für die Stromproduktion für den aktuellen Tag wird immer von dem Kraftwerk gesetzt, das als letztes Strom produziert hat. Das bedeutet: Wenn Gaskraftwerke gebraucht werden – dann treibt das den Strompreis an der Börse insgesamt hoch.

Unsere Quellen

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