SWR3 Kurzmeldungen

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25. März 2019

Germania-Rettung geplatzt

Die Rettung der zahlungsunfähigen Fluggesellschaft Germania ist gescheitert. Wie der Insolvenzverwalter mitteilte, sind alle seriösen Bieter abgesprungen. Damit sei eine Stilllegung nicht mehr zu verhindern. Germania hatte Anfang Februar Insolvenz angemeldet und den Flugbetrieb eingestellt. Die rund 1700 Mitarbeiter bekämen in den nächsten Tagen die Kündigungen, so der Insolvenzverwalter.

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25. März 2019

Niedrigwasser: Rekordminus bei Binnenschifffahrt

Der Gütertransport durch die Binnenschiffer ist wegen der Dürre und des Niedrigwassers im vergangenen Jahr eingebrochen. Insgesamt wurden auf deutschen Flüssen und Kanälen gut 11 Prozent weniger Güter transportiert. Das hat das Statistische Bundesamt mitgeteilt. Das Niedrigwasser hatte die Schifffahrt wegen des heißen Sommers und des trockenen Herbstes über Monate eingeschränkt. Viele Schiffe konnten nicht mehr voll beladen werden. Unternehmen wie der Chemiekonzern BASF mussten deshalb ihre Produktion zurückfahren. Erst im Dezember normalisierten sich die Wasserstände langsam.

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25. März 2019

Softwarefehler: Lufthansa streicht Flüge

Wegen Software-Problemen bei der Deutschen Flugsicherung hat die Lufthansa heute 46 Flüge gestrichen. Betroffen seien 4500 Passagiere, sagte eine Lufthansa-Sprecherin. Ein Sprecher des Frankfurter Flughafen-Betreibers Fraport erklärte, insgesamt seien 66 von 1400 Flügen ausgefallen. Die Probleme bestehen seit Mittwoch. Als Ursache wird ein Update vom Februar vermutet. Die betroffene Software stellt den Lotsen alle für den Flugverlauf wichtigen Daten zur Verfügung. Mitte dieser Woche soll eine alternative Software in Betrieb genommen werden.

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25. März 2019

Maschinelles Lernen kommt an die Uni Tübingen

Die Universität Tübingen richtet einen Masterstudiengang zum maschinellen Lernen ein. Das hat sie am Vormittag angekündigt. Lernende Maschinen sind wesentlicher Bestandteil der Künstlichen Intelligenz. Sie werten Daten aus und erkennen in ihnen Muster und Gesetzmäßigkeiten. Eingesetzt werden sie etwa in den Neurowissenschaften, der Medizininformatik und der Linguistik. Die Unterrichtssprache in Tübingen im Fach „Maschinelles Lernen“ wird ausschließlich Englisch sein.

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25. März 2019

Apple stellt voraussichtlich neue Streamingplattform vor

Apple stellt Montagabend voraussichtlich eine neue Streaming-Plattform vor. Schon seit Monaten lässt das Unternehmen eigene Serien und Filme produzieren. Bisher hat Apple eine Milliarde Dollar dafür ausgegeben. Netflix beispielsweise investiert dagegen pro Jahr mehr als das Zehnfache. Allerdings verfügt Apple durch seine vielen verkauften Geräte bereits über eine Menge Kundenbeziehungen.

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25. März 2019

Zoll entdeckt immer mehr gefälschte Produkte

Der Zoll hat im vergangenen Jahr in Päckchen und Paketen mehr als fünf Millionen gefälschte Produkte entdeckt. Die Bild-Zeitung berichtet, das seien 50 Prozent mehr als im Jahr 2017. Die beschlagnahmten Waren hätten einen Wert von fast 200 Millionen Euro und stammten vor allem aus China.

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25. März 2019

Kelber fordert: Bodycam-Videos nur auf deutschen Servern

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber (SPD) kritisiert, dass die Bundespolizei die Videoaufnahmen von Körperkameras ihrer Beamten weiter auf Rechnern des US-Konzerns Amazon speichert. In einem Zeitungsinterview nannte Kelber das Vorgehen rechtswidrig, weil ein Zugriff der US-Behörden auf die Videoaufnahmen nicht ausgeschlossen werden könne. Kelber fordert deshalb, dass die Aufnahmen ab sofort auf Rechnern von deutschen Anbietern gespeichert werden. Die an den Uniformen der Polizeibeamten befestigten kleinen Kameras sollen mögliche Angreifer abschrecken. Die Aufnahmen können aber auch helfen, Straftäter zu identifizieren. Die Bundespolizei spricht bei ihrem Vertrag mit Amazon von einer Übergangslösung, die mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik abgesprochen sei.

In der AfD-Spendenaffäre berichten mehrere Zeugen, für vermeintliche Spenderlisten als Strohleute angeworben worden zu sein. In einigen Fällen sei dafür Geld geflossen. Das haben gemeinsame Recherchen des ARD-Politikmagazins Report Mainz und des Spiegel ergeben. Erstmals gerät nun der AfD-Bundesvorsitzende Jörg Meuthen in Verdacht, von diesem Strohmann-System profitiert zu haben.

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