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Christian Kreutzer
Christian Kreutzer (Foto: SWR3)

Elon Musk hat mal wieder eine seiner berüchtigten Twitter-Kaskaden vom Stapel gelassen. Wenigstens wissen wir jetzt, wo er sich politisch einordnet.

Musk ist dafür bekannt, dass er seine Ankündigungen auf Twitter nicht immer ernst meint. Jetzt ist es mal wieder so weit: „Ich kaufe auch Manchester United, gern geschehen“, hat er in der Nacht auf Mittwoch getwittert.

Musk zu Manchester United: Kaufe keine Sportvereine

„Meinst du das ernst?“, fragt daraufhin der Account „Tesla Owners Silicon Valley“. Und Musk antwortet: Nein, das sei ein „long-running-gag“, er kaufe keine Sportvereine.

Er werde auch nicht, wie schon mal angekündigt, Coca-Cola kaufen und wieder mit Kokain mischen (Anm.: wie im späten 19. Jahrhundert) – auch wenn das wahrscheinlich super funktionieren würde, fügt er hinzu.

@teslaownersSV No, this is a long-running joke on Twitter. I’m not buying any sports teams.

Wo steht Elon Musk politisch? Hier sagt er es

Interessanter ist womöglich der Teil des nächtlichen Twitter-Threads, in dem Musk in einem Satz sagt, wo er politisch steht:

Um es klar zu sagen, ich unterstütze die linke Hälfte der Republikanischen Partei und die rechte Hälfte der Demokratischen Partei!

To be clear, I support the left half of the Republican Party and the right half of the Democratic Party!

Die „linke Hälfte der Republikanischen Partei", das ist – nur zur Verdeutlichung – der Teil, der Ex-Präsident Donald Trump ablehnt. Damit ordnet sich Musk tatsächlich in der traditionellen politischen Mitte ein und erteilt Rechtspopulisten wie Trump – über den hat er sich gelegentlich schon lustig gemacht – und anderen eine Absage.

Gelegentlich hatten seine Aussagen verwirrt, beispielsweise die Ankündigung, auf Twitter wirklich jeden alles behaupten zu lassen, wenn er den Kurznachrichtendienst kaufe, was er nicht mehr will. Oder auch die, dass die Corona-Maßnahmen westlicher Staaten „Faschismus“ seien.

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