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Leo Eder
Leo Eder (Foto: SWR3)

Wenn selbst der Himmel fordert, den Krieg zu beenden: Im Rhein-Main-Gebiet haben Flugzeuge am Mittwochnachmittag Frieden in den Himmel gezeichnet.

In diesen Tagen gehen viele Menschen auf der ganzen Welt gegen die russische Invasion in der Ukraine auf die Straße. Sie schreiben ihre Friedensforderungen und Anti-Kriegs-Botschaften auf Schilder und Transparente. Und manche, denen der Krieg stinkt, schreiben sie in den Himmel – wortwörtlich.

Schriftzüge gegen Ukraine-Krieg über Wiesbaden, Frankfurt und Mainz

Gegen 14 Uhr wollten die Piloten der Firma Skytexter vom Flughafen Mainz-Finthen starten – und dann ging die Route über Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, Hanau und wieder zurück.

Himmelskunst für FriedenSchöne Aktion! ❤️ Mehrere Piloten haben heute über dem Rhein-Main-Gebiet Botschaften für den Frieden in den Himmel gemalt. 🕊Posted by SWR3 on Wednesday, March 9, 2022

„Stop the war“ auch bei Twitter verbreitet

Auch bei Twitter haben User die Aktion verfolgt und geteilt:

Die @skytexter gerade über #Frankfurt unterwegs! #StopTheWar #Ukraine️ https://t.co/423Bq6CWsv

#Ukraine️ #Wiesbaden https://t.co/YeGBeJXnNS

Gerade über Wiesbaden. +1 https://t.co/KvFqk4Pw9s

Himmel über Hanau https://t.co/Ya7EHhnjjF

Wie kommt der Text an den Himmel?

Damit am Himmel gut zu erkennende Buchstaben stehen, fliegen fünf Flugzeuge auf 3.000 Metern Höhe parallel nebeneinander und stoßen im richtigen Moment künstliche Wölkchen aus Paraffinöl aus. So entstehen Buchstaben, die etwa 200 mal 200 Meter groß sind, und Botschaften, die mehrere Kilometer lang sein können. Die Maschinen werden von Kunstflugpiloten gesteuert, die im Formationsflug erfahren sind.

Wer jetzt an Chemtrails denkt, kann beruhigt werden: Nach Aussage der Piloten nutzen sie umweltfreundliches Paraffinöl, das bei höherer Temperatur verdampft und keine Rückstände in der Luft hinterlässt. Zudem kompensieren sie ihren CO2 -Ausstoß durch zertifizierte Klimaschutzprojekte.

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