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Mirja Raff
Mirja Raff (Foto: SWR3)
Jessica Brandt
Jessica Brandt (Foto: SWR3)

Vor 60 Jahren kam „Dr. No“ in die Kinos, der erste Bond-Film. Neben Sean Connery haben auch Roger Moore und zuletzt Daniel Craig 007 gespielt. Jetzt wird ein neuer Agent gesucht. Wer soll es werden?

Für die einen steht James Bond für toxische Männlichkeit, für die anderen ist ein neuer 007-Streifen Garant für spannendes Kino mit spektakulärer Action. Als am 5. Oktober 1962 in London der Film „Dr. No“ Premiere feierte, konnte niemand im Publikum ahnen, dass er der Beginn eines popkulturellen Phänomens ist. Der Agententhriller war mit einer Million Dollar Produktionskosten fast ein Low-Budget-Film, der schottische Hauptdarsteller Sean Connery nahezu unbekannt.

James Bond soll wieder ein Mann werden

Wer der nächste Bond sein wird, ist noch offen. Barbara Broccoli, die seit den 90er Jahren die Produktion der Bond-Filme von ihrem Vater übernommen hat, lässt aber durchblicken, dass es, soviel Tradition muss sein, erneut ein Mann wird.

Wer könnte nächster James Bond-Darsteller werden?

Einige Namen kommen in Frage. Doch wer könnte es werden? Sie sind heiße Favoriten:

  • Idris Elba: Unter anderem ist der Schauspieler bekannt aus der Serie Luther.
  • Regé-Jean Page: Der Schauspieler war als Duke of Hastings in der Serie Bridgerton zu sehen.
  • James Madden: Bekannt ist der Schauspieler aus der Serie Games of Thrones.
  • Tom Hardy: Als Bösewicht war er in Batman zu sehen.

Alle Kandidaten haben eins gemeinsam: Sie sind Briten und somit perfekt für den Job als neuer James Bond-Darsteller.

Wir hätten da auch noch einen James-Bond-Vorschlag…

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Dauer

Filme zu drehen ist möglichweise einer der langweiligsten Jobs der Welt. Wenn du einen Film wie James Bond machst, dann bist Du fünf bis sechs Monate unterwegs, um den Film zu drehen. Da müsste man mir schon furchtbar viel Geld bezahlen, damit ich das mache. Das ist wie, wenn man mir einen Zahn ziehen müsste!

Filme zu drehen ist möglicherweise einer der langweiligsten Jobs der Welt. Wenn du einen Film wie James Bond machst, dann bist Du fünf bis sechs Monate unterwegs, um den Film zu drehen. Da müsste man mir schon furchtbar viel Geld bezahlen, damit ich das mache. Das ist wie, wenn man mir einen Zahn ziehen müsste!

James Bond: ein bisschen albern?

Die ersten Filmkritiken waren durchwachsen, ein Kritiker der „Time“ etwa fand Connery „ein bisschen albern“. Auch vom Vatikan kam harsche Kritik: „eine gefährliche Mischung aus Gewalt, Vulgarität, Sadismus und Sex“. Doch das Publikum liebte und liebt noch immer den Agenten, der im Auftrag der Majestät die Welt rettet. Inzwischen ist die Reihe die erfolgreichste und langlebigste Kinoserie aller Zeiten. Der Autor der Romanvorlage, Ian Fleming, hatte Bond übrigens nach einem Ornithologen benannt.

James Bond: Kult oder Sexistisch?

Bond. Mein Name ist James Bond“. Dieser Satz ist in jedem 007-Abenteuer zu hören. Bond liebt gefährliche Situationen ebenso wie schnelle Autos. Frauen sind oft Beiwerk, 007 ein Macho. Über 50 Bond-Girls gab es schon und diese hatten vor allem in den früheren Streifen kuriose Namen wie Pussy Galore oder auch Octopussy. „Ist 007 zu toxisch für die #MeToo-Ära?» fragte vor einigen Jahren etwa der britische Guardian in Anspielung auf die beiden Bewegungen #TimesUp und #MeToo gegen Diskriminierung und sexuelle Belästigung von Frauen.

James Bond als Marke

Doch „Bond“ ist längst eine Marke. Die Filmstarts werden von Merchandising-Kampagnen für Luxuslimousinen und Uhren begleitet und neue Bond-Kandidaten monatelang vorab diskutiert. Mit der Zeit änderten sich auch die Männer- und Frauenrollen. Frauen bekamen größere und stärkere Auftritte. Wo der siebenfache Bond Roger Moore in den 80ern noch recht schmierig herumwitzelte, gab besonders der vorläufig letzte 007, Daniel Craig, einen Killer mit der Lizenz zu Herzschmerz. Auf die Frage, ob er seinen Martini geschüttelt oder gerührt will, antwortete Craig nur patzig: «Sehe ich aus, als ob mich das interessiert?»

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