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Malte Dedecek
Malte Dedecek (Foto: SWR3)

Bei Nebel, Dunkelheit und schlechtem Wetter rufen im SWR3-Verkehrszentrum immer besonders viele Autofahrer an. Grund: Offenbar fahren bei Nebel jede Menge Menschen ohne Heckbeleuchtung. Oder Nebelschlussleuchten blenden andere Verkehrsteilnehmer. Warum ist das so und wie lauten eigentlich die Regeln?

Dringende Bitten der Autofahrer aus SWR3Land

Guten Morgen zusammen, seid doch so nett und sagt den Leuten, die bei Nebel nur ihr Tagfahrtlicht eingeschaltet haben, dass sie von hinten nicht zu sehen sind! Habe heute mindestens ein Dutzend solcher im dichten Nebel im Raum Altlußheim und Speyer vor mir gehabt. Denke, dass viele es gar nicht wissen, dass das Rücklicht nur bei Abblendlicht auch funktioniert. Wäre toll, besten Dank!

Hallöchen liebes SWR3-Team, ich bin gerade im Auto unterwegs und es ist teilweise noch neblig ohne Ende und mir fällt auf, dass viele Autofahrer ohne Licht fahren. Macht doch bitte mal einen Aufruf, das Licht anzuschalten. Danke

Häufiger Grund: keine Automatik für Nebel

Viele automatische Lichtsteuerungen reagieren bei Nebel nicht, weil es für die Sensoren hell genug ist. Vorne ist immerhin das Tagfahrlicht an, aber von hinten sind die Autos fast nicht zu erkennen. Sicherer, aber extrem nervig ist der umgekehrte Effekt, der auch oft passiert: Das Auto hat bei nur ein bisschen Nebel die grelle Nebelschlussleuchte an, fährt aber mit über hundert Sachen auf der Autobahn lang.

Klare Regelung

Dabei ist in der Straßenverkehrsordnung ganz klar geregelt, dass die Nebelschlussleuchte erst ab einer Sicht von weniger als fünfzig Meter eingeschaltet werden darf. Die Höchstgeschwindigkeit darf dann auch nur fünfzig Kilometer pro Stunde betragen.

Unser Tipp: Bei Dunkelheit oder Nebel nochmal checken – ist der richtige Scheinwerfer an? Auch automatische Systeme verlangen einen Fahrer, der mitdenkt und gelegentlich manuell das Programm nachjustiert.

Baden-Baden

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