Eigentlich war Jeff Buckley schon zu Lebzeiten eine Legende. Der Sohn der Folkikone Tim Buckley (gestorben 1975 an einer Überdosis Heroin) wurde am 17.11.1966 in Anaheim/Kalifornien geboren. Leider verstarb auch er viel zu früh, gerade mal 30 Jahre jung, am 29. Mai 1997 in Memphis, Tennessee, auf äusserst mysteriöse Weise beim Schwimmen.

Er wurde von der Musikindustrie, genauer von dem Label Columbia, entdeckt, als er in einem der zahlreichen Clubs auftrat. Aus dieser Zeit stammt die zunächst nur als EP herausgegebene CD/DVD "Live at Sin-E". Absolut empfehlenswert.

Mit dem Album "Grace" – das einzige, das er zur Gänze im Studio aufnahm, erntete er 'Goldene Schallplatten' in Frankreich und Australien. Da das eigene Songmaterial nicht ausreichte, wurden auch mehrere Coverversionen aufgenommen, unter anderen sein posthum bekanntestes Stück, Leonard Cohens "Hallelujah", welches 2007 von der britischen Zeitschrift Q in einer Rangliste als bester Song aller Zeiten genannt wird.

Weihnachten 2008 landet der Song "Hallelujah" hinter Alexandra Burke (gleicher Song) auf Position 2 der englischen Single Charts.

Titel Jahr Typ
Hallelujah Single
So Real (Best Of) Album
Live At L´Olympia Album
Mystery White Boy Album
Sketches For My Sweetheart The Drunk Album
Grace Album
Live At Sin-é Album